Krusenbusch hofft wieder auf Supermarkt
Einzelhandel Wirtschaftsförderung verhandelt mit zwei Unternehmen – Entscheidung steht noch aus
Da soll er hin: Das für einen Supermarkt vorgesehene Grundstück an der Ecke Beentweg/Am Strehl BILD: Lukas Lehmann 
von Thorsten Kuchta
Krusenbusch - Neue Hoffnung auf einen Supermarkt in Krusenbusch: Klaus Wegling, Leiter der Oldenburger Wirtschaftsförderung, berichtete dem Wirtschaftsausschuss des Stadtrats jetzt von zwei namhaften Unternehmen aus der Einzelhandelsbranche, die an der Eröffnung einer Filiale auf dem Areal an der Einmündung Beentweg/Am Schmeel interessiert seien. Es gebe zwar noch keine definitive Entscheidung, er sei aber sehr zuversichtlich, in etwa 14 Tagen Näheres berichten zu können, sagte Wegling. „In dem einen Unternehmen geht es um die Freigabe einer solchen Investition, im anderen muss der Vorstand noch entscheiden“, sagte Wegling.
Die positive Nachricht kam für die Ausschussmitglieder überraschend. Denn ein Bieterverfahren für das fragliche Grundstück war am 31. Mai ordnungsgemäß beendet worden – allerdings ohne Bieter (die NWZ berichtete). Der Bauausschuss hatte zuvor einen einstimmigen Satzungsbeschluss über einen neuen Bebauungsplan getroffen, der das ursprünglich für einen Kinderspielplatz vorgesehene Grundstück an der Ecke Am Schmeel/Beentweg für den Handel freigab: Hier soll nicht nur ein Nahversorger (mit Backshop) angesiedelt werden, sondern es soll sich langfristig ein kleines Nahversorgungszentrum für Krusenbusch entwickeln.
Zuvor war der Versuch gescheitert, auf Grundstücken am Kreisel Gerhard-Stalling-Straße/Am Schmeel und an der Tweelbäker Tredde/August-Wilhelm-Kühnholz-Straße den lang ersehnten Supermarkt anzusiedeln. Das jetzt zur Debatte stehende Grundstück ist zwar kleiner als die zuvor verworfenen Alternativen, liegt aber sehr viel dichter an der Wohnbebauung.
Würde der Supermarkt gebaut, dann ginge für die Krusenbuscher ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Die Versorgungslage hier ist chronisch notleidend.
Verhandlungen über die Ansiedlung eines Marktes waren aus unterschiedlichen Gründen gescheitert – zuletzt Ende 2008, als sie in Verbindung mit den Plänen der Firma Bünting für ihren „Combi“-Markt an der Bremer Heerstraße standen.
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