Jugendliche bauen für Kinder
Grundschule Pausenhof umgestaltet – Zusammenarbeit mit VHS-Werkstatt
Es ist vollbracht: Grundschüler, Lehrerin Elke Pannemann (3. von links) vom Schulhofausschuss und Schulleiter Eibe Ruth (Mitte) dankten dem Mitarbeiterteam der VHS-Jugendwerkstatt für die gute Zusammenarbeit. BILD: Grundschule Ofenerdiek 
von Susanne Gloger
Ofenerdiek - Vier Jahre hat es gedauert, nun ist die Umgestaltung des Schulhofes der Grundschule Ofenerdiek, Lagerstraße, fertig. Ein Klettergarten ist entstanden. Es gibt ein grünes Klassenzimmer mit Tischen und Bänken im Außenbereich sowie verschiedene Unterstände. Krönender Abschluss des gesamten Projektes war der Bau eines Gerätehauses für Spielgeräte, die in den Pausen ausgeliehen werden können. Dieses Haus wurde in dieser Woche offiziell in Betrieb genommen.
Bei der Schulhofumgestaltung hat die Grundschule eng mit der Jugendwerkstatt der Volkshochschule (VHS) zusammengearbeitet. „Wir sind unheimlich froh über diese Unterstützung“, sagt Schulleiter Eibe Ruth. Für die Jugendwerkstatt wiederum war die Kooperation auch wichtig, denn: „Kundenorientierung ist in unserer Arbeit ein wichtiges Element zur Entwicklung von Motivation, Durchhaltevermögen, Teamfähigkeit, Verantwortung und auch Selbstbewusstsein der Teilnehmer“, betont Jugendwerkstatt-Leiter Gerd Hunke.
Gut 100 Plätze
Die Einrichtung ist eine von etwa 100 Jugendwerkstätten in Niedersachsen. Sie wird vom Land, der Arge und der Stadt Oldenburg gefördert. Gut 100 Plätze gibt es in den verschiedenen Werkstattbereichen (Tischlerei, Zimmerei, Garten- und Landschaftsbau, Zierpflanzen/Floristik, Küche/Service/Hauswirtschaft, Soziale Berufe).
Das Angebot der Jugendwerkstatt richtet sich an junge Erwachsene, bei denen der Übergang von der Schule in Ausbildung oder Arbeit nicht gelungen ist. Es umfasst verschiedene Lehrgänge zur beruflichen Orientierung und Qualifizierung, aber auch zum Nachholen von Schulabschlüssen. Gleichzeitig ist die Jugendwerkstatt anerkannte Ersatzeinrichtung für die Erfüllung der Berufsschulpflicht.
Ein Schwerpunkt bildet die praktische Arbeit. Hunke: „Die einzelnen Werkstattbereiche sind professionell ausgestattet und in ihrer Arbeitsweise an betrieblichen Abläufen und Anforderungen ausgerichtet.“ Die Teilnehmer ordnen sich entsprechend ihrer Neigungen und Fähigkeiten den einzelnen Bereichen zu. Unter Anleitung des Fachpersonals stellen sie zusätzliche Produkte her oder Dienstleistungen bereit, die von gemeinnützigen und kommunalen Einrichtungen angefragt werden – wie zum Beispiel von der Grundschule Ofenerdiek.
Stolz auf Ergebnisse
„Zwar dauern unsere Produkte immer etwas länger, aber qualitativ brauchen sie den Vergleich mit professioneller Arbeit nicht zu scheuen“, sagt Hunke, „die Teilnehmer können am Abschluss eines Projektes stolz auf die von ihnen geleistete Arbeit zurückblicken und die meisten tun das auch, wenn auch manchmal nicht so offensichtlich.“
- Eine erfolgreiche Theaterpremiere feierte die „Speelkoppel Neenweg“ am Sonnabendabend im Clubhaus Alte Schule in Neuenwege, zu der die Vorsitzende des Neuenweger Heimatvereins, Birgit Kempermann, und Speelbaas Werner Reckemeyer 110 Besucher begrüßten.mehr
- Der Boden ist tief gefroren, aber gegen die Rammstöße, die das schwere Arbeitsgerät abschickt, ist auch die betonharte Oberfläche der Baufläche neben der Weser-Ems-Halle machtlos. Mit lautem Getöse hat die Neuzeit am Veranstaltungszentrum am Montag begonnen, der Einsatz der haushohen Rammmaschine stellt quasi den Start des „Projekts 2014“ dar.mehr
- Für mehrere fußballbegeisterte Schülerinnen der Integrierten Gesamtschule (IGS) Flötenteich und der Grundschule Nadorst könnte der 10. Februar zum ganz großen Tag werden: Bundeskanzlerin Angela Merkel lüftet am Freitag in Berlin das Geheimnis, welchen der ersten drei Plätze sie beim Mercedes-Benz-Integrationspreis 2011 des Deutschen Fußball-Bundes gemeinsam erreicht haben.mehr
- Die berufliche Zukunft und mögliche Bildungswege nach dem Schulabschluss sind zentrale Fragen, mit denen sich Schüler und Eltern am Ende der Schulzeit beschäftigen. Betriebliche Aus- und Weiterbildung, Duale Studiengänge oder das Bachelor-Master-System – die Möglichkeiten sind vielfältig.mehr


