18. August 2010


„Notizblock neben dem Bett“

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Koordinatorin Meike Saalfeld zieht eine erste Zwischenbilanz.

von Mirja Zipfel

FRAGE: Frau Saalfeld, die Jubiläumswoche hat begonnen. Wie fühlen Sie sich?
SAALFELD: Sehr gut. Ich freue mich, dass die Festlichkeiten nach über einem Jahr Vorbereitungszeit endlich begonnen haben. Ich muss aber auch zugeben, dass die letzten zwei Wochen ziemlich stressig waren. Es kam schon vor, dass ich nachts aufgewacht bin und überlegen musste, was ich wohl vergessen haben könnte. Für solche Fälle lagen immer ein Bleistift und ein Notizblock neben meinem Bett bereit.

FRAGE: Was haben Sie sich darauf notiert?
SAALFELD: Die unterschiedlichsten Sachen. Da ging es zum Beispiel um schnell zu erledigende Dinge wie Gema-Anmeldungen, aber auch um Komplexeres zum Thema Sicherheit. Es wäre schlimm, wenn etwas passieren würde. Daher ist es wichtig, alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

FRAGE: Haben Sie mit der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) zusammengearbeitet?
SAALFELD: Fritz Bergmann und Klaus Meyer waren uns bei den Vorbereitungen eine große Unterstützung. Sie gaben ihr Fachwissen bei der Vorbereitung von Umzügen gern weiter und stellten zum Beispiel die Nummerierungen für die Umzugswagen zur Verfügung.

FRAGE: Was machen Sie, wenn es am Sonnabend regnet? Gibt es einen Plan B?
SAALFELD: Auch bei Regen findet der Umzug statt. Natürlich wäre das sehr schade. Man muss aber bedenken, dass, wenn im Februar der Faschingsumzug ansteht, das Wetter häufig sehr viel unbeständiger ist. Die Stimmung beeinträchtigt das nicht.

FRAGE: Wie sieht Ihre Bilanz nach den ersten Veranstaltungstagen aus?
SAALFELD: Wir sind überrascht, wie groß das Echo gleich am ersten Tag war. Rund 200 Interessierte wollten sich den Film am Sonntag im Rathaus anschauen. Aufgestellt waren aber nur 70 bis 80 Stühle. Zudem haben wir die Besuchszeit für die Jubiläumsausstellung um eine Stunde verlängert.

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