- Karl-Engelhardt Kruse ahnte nicht was ihm bevorstand, als er am frühen Abend des 16. Februar 1962 mit einem Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr in den Osten geschickt wurde. Die beiden jungen Männer – Kruse war 24 Jahre alt – sollten das Deichschart in Höhe des Cafés Neudeich kontrollieren, da tagsüber die Flut hoch aufgelaufen war.mehr
- Das Wasser habe nur eine Handbreit an der Kante des Deichkopfes in Sehestedt gestanden, erinnert sich Gustav Heinrich Jericho an seinen Einsatz bei der Sturmflut auf den Tag genau vor 50 Jahren. „Es lag ein seltsames Brausen in der Luft.mehr
- Hildegard Schnier saß am Morgen allein im Klassenzimmer. Das war schon ein Grund, sich zu wundern. Kurz nach ihr kamen noch ein paar ihrer Mitschüler. „Wir fragten uns natürlich, wo unsere Klassenkameraden waren“, sagt Hildegard Schnier.mehr
- Während an der Küste und an Weser und Elbe die Rettungsarbeiten liefen und die Lücken in den Deichen gestopft wurden, glaubten die Oldenburger von der Sturmflut in der Nacht vom 16 auf den 17. Februar 1962 weitgehend verschont worden zu sein.mehr
- Die Tagebuchnotizen des früheren Werftchefs Edmund Behrendt füllen zehn Schreibmaschinen-Seiten. Sie sind datiert auf den 26. Februar 1962. Zehn Tage nach der Flutkatastrophe notierte der Chef der Elsflether Werft, wie er die Nacht vom 16.mehr

