Mit Komplimenten überschüttet
STADTJUBILÄUM Bilanz: 30 000 Besucher in der Stadt – Keine Zwischenfälle
Der Festumzug geriet am Sonntag zu einem eindrucksvollen Spektakel. Auf den Festwagen und am Straßenrand feierten die Menschen das Jubiläum der Stadt Friesoythe. BILD: MARKUS HIBBELER 
VON HEINZ-JOSEF LAING
FRriesoythe - Stadtverwaltung und Polizei haben am Montag eine positive Bilanz der Jubiläums-Feiern vom Wochenende gezogen. Den großen Festumzug am Sonntag sahen nach Schätzungen der Stadt rund 30 000 Menschen. Erfreulich sei, so Bürgermeister Johann Wimberg und Friesoythes Polizeichef Heinz Niemann, dass es zu keinen nennenswerten Zwischenfällen kam. Das mit 35 Helfern eingesetzte Deutsche Rote Kreuz (DRK) habe nach Angaben seines Einsatzleiters Markus Willenborg lediglich zwei Heftpflaster ausgeben müssen.
„Das Wochenende hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck bei der Bevölkerung und den vielen Gästen“, resümierte Johann Wimberg die Konzerte im Festzelt, den Festakt im Forum sowie den großen Festumzug. Wimberg: „Wir wurden förmlich mit Komplimenten überschüttet, die ich gerne an alle Beteiligten weitergebe.“
Keine besonderen Zwischenfälle meldete Polizeihauptkommissar Heinz Niemann. Lediglich in der Nacht zum Sonnabend sei es gegen 2 Uhr an der Elbestraße zu einer Sachbeschädigung gekommen. Dort seien an mehreren abgestellten Autos von unbekannten Tätern die Seitenspiegel abgeschlagen worden. Das Polizeikommissariat Friesoythe hatte am Wochenende zusätzliche Streifen eingesetzt und auch in den Nächten Sonderstreifen gefahren. Heinz Niemann: „Das konnte unsere Dienststelle mit eigenem Personal schaffen.“ Dazu gehörte auch der Einsatz von Fußstreifen am Sonntag während des Festumzuges. Teilnehmer und Besucher seien nicht wegen übermäßigem Alkoholkonsum aufgefallen. Niemann: „Wir mussten nicht einschreiten.“
Fachbereichsleiter Peter Fabian, Organisator des Festumzuges, lobte die Diszipliniertheit der Teilnehmer und Besucher. Die Zubringerbusse aus den umliegenden Ortschaften seien sehr gut angenommen worden. Das gelte auch für die Busse von den Parkplätzen am Stadtrand. Von den 3500 verfügbaren Plätzen sei gut die Hälfte besetzt gewesen. Fabian und Wimberg dankten allen Helfern der verschiedenen Organisationen. Wimberg: „Die haben eine tolle Arbeit gemacht.“
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