„Rastede, ein überaus freundlicher Ort“
ERINNERUNGEN Grußwort des Präsidenten Robert Dannemann vor 50 Jahren
„In einer reichen und wechselvollen Geschichte ist im Laufe von Jahrhunderten aus der alten „Rodestätte“ ein überaus freundlicher Ort geworden mit blühenden Park- und Gartenanlagen, mit leistungsfähigen Gewerbe- und Industriebetrieben mitten im Grün der landschaftlich so reizvollen Gegend. Das älteste Wahrzeichen Rastedes, die vom Grafen Huno erbaute St.-Ulrichs-Kirche mit der schönen Krypta und dem freistehenden Glockenturm legt Zeugnis ab von er hohen Kultur, die schon vor 900 Jahren von hier und dem späteren Kloster ausgegangen ist.
Unser Oldenburger Fürstenhaus ist mit der Geschichte von Rastede eng verwachsen. Die ursprünglich als ’Lusthaus’ und später als ’Landhaus’ errichtete Sommerresidenz mit dem herrlichen Schloßpark und ihrem gigantischen Rhododendron ist noch heute das begehrte Ausflugsziel vieler Besucher.
Aus der stillen Sommerresidenz ist ein blühender Ort geworden mit einer lebendigen Kommunalverwaltung und einer gesunden Wirtschaft. Neben den gepflegten Park- und Gartenanlagen legen die vielfachen Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen Zeugnis ab von einer erfolgreichen und weitschauendenKommunalpllitk.
Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie liegen in selten schöner Harmonie nebeneinander und geben der ganzen Umgebung den Charakter einer Parklandschaft. Rastede kann stolz auf seine Vergangenheit und mit dem erreichten Ziel zufrieden sein.“
- In dieser Woche, am 14. Mai, wird es vorgestellt: das Rasteder Jubiläumsbuch „Rasteder Sternstunden“, verfasst von zwölf Autoren. Von Huno und der frühen Klostergeschichte reicht es über die großherzogliche Sommerresidenz bis zur Rasteder Wirtschaft im 19.mehr
- Fortsetzung von Seite 12
1864 ging Heinrich Brötje auf Wanderschaft, nachdem er die Lehre erfolgreich abgeschlossen hatte. Oldenburg, Göttingen, Mainz, Bremen, Oldenburg und schließlich Berlin waren einige der Stationen.mehr
- Zur jüngeren Rastede Geschichte gehört der Bau der vier Doppel- und vier Einzelhäuser an der Mühlenstraße. Es war die damalige „Flüchtlingssiedlung“, die 1949, vor 60 Jahren, von einer Baugesellschaft errichtet wurde.mehr



