13. Mai 2009


„Rastede, ein überaus freundlicher Ort“

ERINNERUNGEN Grußwort des Präsidenten Robert Dannemann vor 50 Jahren


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Robert Dannemann, 1959 Präsident des Verwaltungsbezirks Oldenburg ARCHIV: NWZ Bild vergrößern

Vor 50 Jahren gab es noch den Verwaltungsbezirk Oldenburg – mit dem Präsidenten Robert Dannemann, der 1965 auf einer Dienstfahrt tödlich verunglückte. Sechs Jahre zuvor hatte er in einer Sonderbeilage der NWZ zum 900-jährigen Jubiläum Rastedes gratuliert:

„In einer reichen und wechselvollen Geschichte ist im Laufe von Jahrhunderten aus der alten „Rodestätte“ ein überaus freundlicher Ort geworden mit blühenden Park- und Gartenanlagen, mit leistungsfähigen Gewerbe- und Industriebetrieben mitten im Grün der landschaftlich so reizvollen Gegend. Das älteste Wahrzeichen Rastedes, die vom Grafen Huno erbaute St.-Ulrichs-Kirche mit der schönen Krypta und dem freistehenden Glockenturm legt Zeugnis ab von er hohen Kultur, die schon vor 900 Jahren von hier und dem späteren Kloster ausgegangen ist.

Unser Oldenburger Fürstenhaus ist mit der Geschichte von Rastede eng verwachsen. Die ursprünglich als ’Lusthaus’ und später als ’Landhaus’ errichtete Sommerresidenz mit dem herrlichen Schloßpark und ihrem gigantischen Rhododendron ist noch heute das begehrte Ausflugsziel vieler Besucher.

Aus der stillen Sommerresidenz ist ein blühender Ort geworden mit einer lebendigen Kommunalverwaltung und einer gesunden Wirtschaft. Neben den gepflegten Park- und Gartenanlagen legen die vielfachen Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen Zeugnis ab von einer erfolgreichen und weitschauendenKommunalpllitk.

Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie liegen in selten schöner Harmonie nebeneinander und geben der ganzen Umgebung den Charakter einer Parklandschaft. Rastede kann stolz auf seine Vergangenheit und mit dem erreichten Ziel zufrieden sein.“

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