RASTEDE, 13. Mai 2009


„Etwas aus dem Leben machen“

SÄGEWERK BRÖTJE Einst für Lloyd und die Deutsche Bundesbahn gearbeitet


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Meterhoch türmten sich die Bretter auf dem Hof des Sägewerkes. Gefertigt wurden damals Handkarren, die im Straßenbau eingesetzt wurden – schwerste Handarbeit. Bild vergrößern

HEINRICH BRÖTJE HAT 1875 DAS SÄGEWERK GEGRÜNDET. DIE FAMILIE BRÖTJE HAT MAßGEBLICHEN ANTEIL AN DER WIRTSCHAFTLICHEN ENTWICKLUNG RASTEDES.

VON WOLFGANG MÜLLER

Rastede - „Etwas aus seinem Leben zu machen“ – das war das erklärte Ziel von Heinrich Brötje. Und was daraus entstanden ist, ist so etwas wie eine Dynastie – denn der Name Brötje ist untrennbar mit der wirtschaftlichen Entwicklung Rastedes verbunden.

1875 war es, als Heinrich Brötje nach Lehre und Wanderschaft eine Tischlerei an der Mühlenstraße eröffnet und damit den Grundstein für ein Werk legte, das noch nach 134 Jahren in Familienbesitz ist und inzwischen in der dritten und vierten Generation geführt wird, von Oltmann Brötje sen. und Oltmann Brötje jun.

Das Wirken von Heinrich Brötje strahlt aber auch in anderer Beziehung nach. Einer seiner Söhne, August, war Gründer des Brötje-Werkes, das Rastedes industrielle Entwicklung geprägt hat.

Heinrich Brötje legte den Grundstein für ein Sägewerk und eine Getreidemühle. Das Unternehmen zählt schon bald bis zu 30 Angestellte .

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