Fleißige Hände bauen auf
MÜHLENSTRAßE Rasteder Baugeschichte – Gesellschaft errichtet Häuser
Die großen Steine, deren Wärmehaltung einem 38er Mauerwerk entsprach, waren aus Hochofenschlacke und Zement gegossen worden. BILD: GEMEINDEARCHIV 
VON WOLFGANG MÜLLER
Rastede - Zur jüngeren Rastede Geschichte gehört der Bau der vier Doppel- und vier Einzelhäuser an der Mühlenstraße. Es war die damalige „Flüchtlingssiedlung“, die 1949, vor 60 Jahren, von einer Baugesellschaft errichtet wurde. Ihr gehörten die künftigen Bewohner an, die sich zu Arbeitsstunden verpflichtet hatten – jeder half jedem. Steine wurden aus Hochofenschlacke und Zement gegossen, per Loren zu den Baustellen gefahren, nachdem die Keller von Hand ausgeschachtet worden waren. Die Gemeinde half damals mit einem Zuschuss – und die Bürger mit dem Kauf symbolischer Steine, um die Wohnungsnot der Flüchtlinge zu lindern. Das fand damals auch ein großes Medienecho. Der „Ammerländer“ berichtete am 24. Dezember 1948 unter der Überschrift „Bauverträge als Weihnachtsfreude“ von der vertraglichen Absicherung. Hier hatte sich auch jeder Laienhelfer verpflichtet, 750 bis 1200 Arbeitsstunden zu leisten.
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- In dieser Woche, am 14. Mai, wird es vorgestellt: das Rasteder Jubiläumsbuch „Rasteder Sternstunden“, verfasst von zwölf Autoren. Von Huno und der frühen Klostergeschichte reicht es über die großherzogliche Sommerresidenz bis zur Rasteder Wirtschaft im 19.mehr
- Fortsetzung von Seite 12
1864 ging Heinrich Brötje auf Wanderschaft, nachdem er die Lehre erfolgreich abgeschlossen hatte. Oldenburg, Göttingen, Mainz, Bremen, Oldenburg und schließlich Berlin waren einige der Stationen.mehr
- Fortsetzung von Seite 16
„Rastede geht neue Wege“ hieß es, als der damalige Bürgermeister Harry Wilters und der frühere Gemeindedirektor Klische für den Kauf der symbolischen Bausteine warben.mehr


