„15 000 Einwohner werden es schaffen“
FLÜCHTLINGSSIEDLUNG Mit Schippe und Stampfer fürs eigene Heim gearbeitet
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„Rastede geht neue Wege“ hieß es, als der damalige Bürgermeister Harry Wilters und der frühere Gemeindedirektor Klische für den Kauf der symbolischen Bausteine warben.
Nach Fertigstellung der Häuser wurden Hypotheken bei den Banken aufgenommen, damit wurden die zuvor investierten Baugelder der Gemeinde für weitere Neubauten frei.
„15 000 werden es schaffen“ hieß es in einem weiteren Artikel: „Wenn die 15 000 Einwohner der Gemeinde die Wohnungsnot der Flüchtlinge zu ihrer eigenen machen und durch die Tat zu ihrem Teil an der Linderung beitragen, so müsse es möglich sein, durch die Bausteinaktion der Gemeinde auf freiwilliger Basis binnen weniger Wochen 100 000 bis 150 000 DM flüssig zu machen“, so Klische auf der Versammlung des Hausbesitzervereins Rastede.
„Mit Schippe und Stampfer fürs eigene Heim“ hieß es in einem großen Artikel zu Beginn des Jahres 1949: „Vom Morgen bis zum Abend herrscht reges Leben auf der Baustelle. Zuversicht und die Freude darauf, daß man wieder auf eigenem Grund steht, lassen alle Strapazen vergessen.“
Am 1. Mai schließlich wurde der Grundstein gelegt.
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