HAMBURG, 3. Dezember 2011


Psychische Erkrankungen verschweigen?


tmn

Hamburg - Psychische Erkrankungen wie eine Depression verschweigen Bewerber in einem Vorstellungsgespräch unter Umständen besser. „Der Grundsatz: „Ehrlich währt am längsten“ gilt hier ausnahmsweise nicht“, sagt die Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg. Denn aus ihrer Praxis als Bewerbungsberaterin könne sie sagen, dass Arbeitgeber meistens abgeschreckt reagieren, wenn ein Arbeitnehmer offensiv mit seiner Krankheit umgeht. Das sei etwa der Fall, wenn die Lücke im Lebenslauf wahrheitsgemäß mit einem Aufenthalt in einer Klinik wegen Depressionen erklärt wird. „Viele Arbeitgeber fragen sich: Wollen wir das? Jemandem mit Depression?“




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