Psychische Erkrankungen verschweigen?
Hamburg - Psychische Erkrankungen wie eine Depression verschweigen Bewerber in einem Vorstellungsgespräch unter Umständen besser. „Der Grundsatz: „Ehrlich währt am längsten“ gilt hier ausnahmsweise nicht“, sagt die Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg. Denn aus ihrer Praxis als Bewerbungsberaterin könne sie sagen, dass Arbeitgeber meistens abgeschreckt reagieren, wenn ein Arbeitnehmer offensiv mit seiner Krankheit umgeht. Das sei etwa der Fall, wenn die Lücke im Lebenslauf wahrheitsgemäß mit einem Aufenthalt in einer Klinik wegen Depressionen erklärt wird. „Viele Arbeitgeber fragen sich: Wollen wir das? Jemandem mit Depression?“
- Mit dem Beginn der Ausbildung oder mit dem ersten Arbeitsplatz ist es ein bisschen wie mit dem ersten Auto. Beides bringt ein großes Stück Freiheit mit sich. Aber man muss sich auch mit Versicherungen befassen.mehr
- Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer (55 Prozent) bekommt auch nach Dienstschluss berufliche Anrufe und E-Mails. Das geht aus dem vierteljährlich erscheinenden Arbeitsbarometer des Personaldienstleisters Randstad hervor.mehr
- Auch wenn im Büro das „Du“ gebräuchlich ist: Solange Kollegen und Vorgesetzte einem nicht explizit das „Du“ angeboten haben, sollte man sie lieber siezen. „Das ist höflicher, und man ist dadurch im Zweifel immer auf der richtigen Seite“, sagt die Karriereberaterin Carolin Lüdemann aus Stuttgart.mehr
- Müssen Arbeitnehmer viel im Stehen arbeiten, kann das zu Verspannungen und chronischen Schmerzen führen. Denn das ständige Stehen führe schnell zu einseitigen Belastungen der Muskeln, der Wirbelsäule und der Gelenke, so die Berufsgenossenschaft BGW.mehr
- In der Nachtschicht können Arbeitnehmer ruhig Kaffee trinken, solange sie das in Maßen machen. „Ein oder zwei Tassen Kaffee sind in Ordnung“, sagt Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.mehr


