DüSSELDORF, 12. Oktober 2010


Sponsoren finden leicht gemacht – über das Internet

Fundraising Hilfsorganisationen versuchen Spender auf diesem Wege durch Transparenz zu begeistern


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Ein Haufen voller Euro-Münzen BILD: Jürgen Oberguggenberger (Pixelio)  Bild vergrößern

cid

Düsseldorf - Vielen spannenden Projekten fehlt es an Geld. Fundraising ist mittlerweile nicht mehr nur ein Thema für große Hilfsorganisationen. Mit den geeigneten Webdiensten kann jeder Initiator große und kleine Spender für sein Vorhaben begeistern.

Manche wollen um die Welt segeln, andere einen Film drehen oder Obdachlosen in Deutschland helfen. Wer sein Anliegen im Internet ansprechend darstellen kann, wird manchmal von Hunderten Personen finanziell unterstützt – mit kleinen Beträgen, die sich ganz schön summieren können.

Mittlerweile wollen mehrere Webseiten Spender und Projekte zusammenbringen. Die deutsche Seite betterplace.org kümmert sich um klassische gemeinnützige Projekte vom Waisenhaus in Kenia bis zum Obdachlosen-Café in Düsseldorf.

„Das Internet ist ideal, um Menschen und ihr Wissen weltweit zu verbinden. Es bietet exakt das, wonach Spender heutzutage suchen: Mehr Transparenz über die Verwendung ihres Geldes und direkten Austausch mit jenen, denen die Spende zugute kommt“, erklärt Till Behnke, Mitgründer und Geschäftsführer der gemeinnützigen Internetplattform.

An ein weltweites Publikum wenden sich internationale Internetseiten wie Indiegogo.com und Kickstarter.com. Bei Indiegogo sucht beispielsweise die Berliner Exil-Afghanin Jeanno Gaussi nach Sponsoren für ihren neuen Dokumentarfilm über den „afghanischen Elvis“ Ahmad Zahir.

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Wer 50 US-Dollar spendet, bekommt von ihr eine Postkarte aus Kabul geschickt, für andere Beträge würde sie sogar das geheime Reisrezept ihrer Mutter verraten oder den Spender zur Festival-Premiere einladen.






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