„N@chbarn“ rücken gruppenweise näher aneinander
Neue Funktionen Inhalte jetzt auf allen Mitmach-Portalen verfügbar – Nutzer legen Freundeslisten an
von Christian Schwarz
Oldenburger Land - Nico Henze ist ein Dauerbrenner. Zum einen tritt der Ausdauersportler für den Edewechter SV bei zahlreichen Triathlon-Veranstaltungen an. Und er berichtet darüber. Seit knapp zwei Jahren ist er jetzt „N@chbar“ auf mein-edewecht.de, dem Mitmach-Portal der Nordwest-Zeitung im Internet. Dort hat er schon 29 Artikel über das „Tri-Team“, die Triathleten-Abteilung des Edewechter SV, geschrieben. Und er war einer der ersten, die eine Gruppe auf dem Portal gegründet haben – nur eine der neuen Funktionen, die die NWZ-Programmierer jetzt entwickelt haben.
In diesen Gruppen können sich „N@chbarn“ zusammenschließen, die das gleiche Hobby haben, demselben Verein angehören oder ähnliche Diskussionsthemen bevorzugen. Nico Henzes Gruppe heißt – wenig verwunderlich – „Ausdauersportler“. Ab sofort kann er jeden Artikel, jedes Fotoalbum oder jeden Termin, den er auf das Portal stellt, mit dieser Gruppe verknüpfen. Klickt ein Nutzer auf die Gruppe, erhält er neben allgemeinen Infos zum Thema auch die entsprechenden Inhalte. Gerade Vereine können sich so der Öffentlichkeit präsentieren. Ihre Mitglieder laden sie dann über das Portal ein, der Gruppe beizutreten. Der Tennisclub Edewecht hat dies schon getan. Außerdem bestehen Gruppen wie „De Kanaal Komödianten“, „Musikliebhaber“ oder das „Hobby- und Sammlerforum“.
Auch bei den weiteren Änderungen an den Portalen geht es um Zusammenschlüsse und Vereinigungen. Denn erstmals können Mitglieder der Portale jetzt ihre Freunde oder Bekannte auch auf dem Portal zu Freunden machen. Außerdem rücken auch die Portale (zurzeit gibt es acht) näher aneinander. Alle Artikel eines Portals können nun auch von einem anderen Portal aus gelesen werden. Dasselbe gilt für Fotoalben, Termine, Mitglieder und Kommentare. Mit Hilfe einer Auswahlbox auf der Startseite kann jeder Nutzer bestimmen, ob er eine rein lokale Seite sehen oder auch über Neuigkeiten aus einem anderen Ort informiert sein möchte.
Dieses Überschreiten von Portalgrenzen funktioniert auch umgekehrt. Ein Nutzer kann jeden Artikel, den er beispielsweise auf mein-varel.de stellt, der aber auch für Nutzer von mein-rastede.de interessant ist, für mehrere Portale schreiben.
Mitmach-Portale bietet die NWZ zurzeit für die acht Orte Barßel, Edewecht, Großenkneten, Nordenham, Oldenburg, Rastede, Varel und Wildeshausen an. Deren Zahl soll in naher Zukunft auf zwölf steigen. Aus welchen Gemeinden und Städten die „N@chbarn“ dann berichten werden, wird in der kommenden Woche bekannt gegeben. Die nächsten Dauerbrenner können kommen.
- Unterwegs in einer fremden Stadt und keinen Stadtplan dabei? Im Restaurant einen Tisch vorbestellen, und kein Telefonbuch zur Hand? Wie heißt der Plural von „Quiz“ – und wo ist der Duden? Diese Probleme kommen im digitalen Zeitalter kaum noch vor.mehr
- Wer sichergehen will, dass seine Dokumente oder Fotos nicht in fremde Hände gelangen, sollte die Daten nur verschlüsselt in der Cloud ablegen. Denn selbst bei populären Onlinespeicher-Diensten wie Dropbox sei nicht auszuschließen, dass private Inhalte im Netz auftauchten, berichtet die Zeitschrift „Computer Bild“.mehr
- Menschen und ihre Geschichten finden und für die Zukunft festhalten – dieses Ziel haben sich die Studenten Dennis Briddigkeit und Simon Baumann gesetzt. Seit Anfang Mai sind die „Watt-Reporter“ für mehr als drei Wochen an der niedersächsischen Nordseeküste unterwegs.mehr
- Wie einfach könnte ein „Relaunch“ sein: Man nehme ein altes Internetportal, gebe ihm einen neuen Anstrich, programmiere ein bisschen hin und her, und schon ist ein neues Portal entstanden.mehr


