JEDDELOH I, 6. Februar 2012


Schluss sorgt für Verwirrung

Theater Bei den „Plattsnackers ut Jeddeloh I“ heißt es „Nix as Kuddelmuddel“


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Zum Schreien: Turbulent ging es bei den „Plattsnackers ut Jeddeloh I“ BILD: Erhard Drobinski  Bild vergrößern

Die Premiere im Gasthof Kreye kam gut an. Noch sechsmal ist das Stück im Stück zu sehen.

von Erhard Drobinski

Jeddeloh I - Theater im Theater erlebten die Zuschauer bei dem Zweiakter „Nix as Kuddelmuddel“, mit dem die „Plattsnackers ut Jeddeloh I“ am Freitag Premiere feierten. Im Gasthof Kreye sahen die Besucher, die bestens unterhalten wurden, im ersten Akt die Generalprobe und im zweiten Akt die Premiere des Stücks im Stück.

Der Titel „Nix as Kuddelmuddel“, geschrieben von Jürgen Hörner, ist in dem kurzweiligen Stück Programm. Schon bei der Generalprobe muss der Regisseur (Frank Wittje), feststellen, dass nicht alles nach seinen Wünschen läuft. Und um auch alle Rollen besetzen zu können, hat er gleichzeitig den Fensterputzer zu spielen.

Die Darsteller haben während der Generalprobe und vor allem während der Premiere nicht nur mit dem Lampenfieber, sondern vor allem mit den Beziehungen untereinander zu tun. Jolanthe (Hille Plötz), in der Rolle der Madame Kassandra, hat eine besondere Beziehung zum Regisseur und ist entsprechend eifersüchtig, als dieser mit Tilda (Ute Heuer) in der Rolle von Frau Buchfink anbändelt.

Fred (Helmut von Seggern), der die Rolle des Telefontechnikers Buchfink spielt, hat da eher Probleme mit seinen Schuhen – und damit, dass kein Tropfen Bier verloren geht. Derweil bringt Gitti (Petra von Aschwege) in der Rolle der Frau Säuberlich ihre besondere Abneigung gegenüber Jolanthe mehr ironisch zum Ausdruck. Unter schwierigen Bedingungen hat dagegen die Souffleuse Lilly (Melanie Heinje) zu arbeiten. Sie landet irgendwann unter dem Tisch. Nur Bühnentechniker Erich (Peter Goers) lässt sich nicht beirren.

Unter der Regie von Thomas Lichtenstein boten die Akteure einen Abend mit hohem Spaßfaktor. Das überzeichnete Spiel wurde immer wieder mit viel Beifall belohnt. Nur der Schluss kam für einige Zuschauer überraschend. Sie wussten für einen Moment nicht, ob der Vorhang zum Theater im Theaterstück gehörte oder tatsächlich den Schluss signalisierte.

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„Nix as Kuddelmuddel“ ist im Gasthof Kreye Wochen noch sechsmal zu sehen. Am 9. , 10., 14., 16., und 17. Februar beginnen die Vorstellungen jeweils um 20 Uhr. Am 12. Februar öffnet sich der Vorhang bereits um 15 Uhr. Dann wird auch Kaffee/Tee und Kuchen angeboten. Für alle Aufführungen gibt es noch Karten im Gasthof Kreye, in der Bäckerei von Aschwege und an der Abendkasse.






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