Verwechslungskomödie mit schwarzem Humor
Theater „Sein oder Nichtsein“ aufgeführt
Schwarzer Humor über die NS-Zeit: Rund 400 Besucher amüsierten sich über „Sein oder Nichtsein“. BILD: günther richter 
Delmenhorst - Rund 400 Besucher haben sich im Theater „Kleines Haus“ über den teilweise schwarzen Humor des Stückes „Sein oder Nichtsein“ amüsiert.
In dem Stück proben die Schauspieler eines Theaters 1939 in Warschau eine Anti-Nazi-Komödie. Da die polnische Regierung nicht in Konflikt mit dem Hitlerregime geraten möchte, wird das Stück vom Spielplan abgesetzt und stattdessen „Hamlet“ mit Joseph Tura in der Titelrolle gespielt. Zu Josef Turas Entsetzen steht während seines Monologs „Sein oder Nichtsein“ ein junger Offizier im Zuschauerraum auf und geht hinaus – Auftakt zu einer turbulenten Verwechslungskomödie.
- „Don’t dance!“, hatte Sharon Eyal den elf Tänzern eingeschärft. Nicht tanzen? Was die Haus-Choreografin der Batsheva Dance Company verlangte, war vielleicht das Schwierigste überhaupt: Die Tänzer sollten ihre bisherigen Vorstellungen vom Tanzen schlichtweg über den Haufen werfen.mehr
- Der kurze Augenblick eines Wimpernschlages reicht, um zu sehen, dass eine Choreografie von Sharon Eyal stammt. „Jeder Tanz entspringt derselben Quelle. Meine Bewegungen, mein Wissen und meine Erfahrung fließen in das Stück“, begründet die 1971 in Israel geborene Sharon Eyal.mehr
- Für die einen ist Fußball die schönste Nebensache der Welt, für die anderen ist es das Theater. Diejenigen, die sich am Sonnabend nicht für die Fernsehübertragung des DFB-Pokalfinales, sondern für den Besuch der Premiere von „Charleys Tante“ in der niederdeutschen Fassung von Cornelia Ehlers und in der Inszenierung von Ekat Cordes entschieden, haben ihre Wahl nicht bereut.mehr
- Das gibt es selten: Auf der Bühne im ausverkauften Spielraum des Oldenburgischen Staatstheaters stehen Kinder – und im Zuschauerraum finden sich fast nur Erwachsene. Das ist schade, aber erklärbar.mehr
- Beziehungsprobleme sind ein ganz typisches Thema für Theaterstücke. Auch im neuen Stück der Theatergruppe Wiefels geht es um das Verhältnis von Frauen und Männern – allerdings völlig anders, als man von einem Dorftheater erwarten würde.mehr


