Skandal um Implantate weitet sich aus
Brüssel - Auch in Belgien sind Fälle von Problemen mit fehlerhaften Billig-Brustimplantaten bekanntgeworden. Bei mindestens drei Frauen wurden die Gel-Beutel im Körper undicht, berichtete die Zeitung „Het Nieuwsblad“ am Dienstag. Es handele sich um Produkte des französischen Herstellers PIP. In Deutschland wurden bisher 19 Fälle von gerissenem Material bekannt.
Die deutsche Firma Brenntag hat Silikonöle an PIP geliefert, die laut dem Unternehmen nicht für Brustimplantate geeignet sind. In einer Stellungnahme erklärte das Unternehmen, dass die Öle für industrielle Anwendungen einschließlich der Kosmetikindustrie bestimmt seien. Es sei sichergestellt, dass Kunden die notwendigen Sicherheitsdatenblätter und technischen Informationen erhalten.
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