Deutscher will Feuer nicht gelegt haben
Brandserie US-Richter erhöht Kaution auf rund 5,7 Millionen Euro
Los Angeles - Der 24-jährige Deutsche, der am Neujahrswochenende in Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) Dutzende Feuer gelegt haben soll, streitet die Vorwürfe der Anklage ab. Der Mann plädierte vor Gericht auf „nicht schuldig“, wie die „Los Angeles Times“ am Mittwoch berichtete. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft muss sich der 24-Jährige wegen 100 Vorwürfen im Zusammenhang mit fast 50 Feuern verantworten.
Es soll Augenzeugen, Fotos und andere Hinweise für seine Streifzüge durch Hollywood und Nachbarviertel geben, bei denen Autos und Häuser in Flammen aufgingen. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Deutschen mehr als 80 Jahre Haft. Der Richter erhöhte die Kaution auf 7,5 Millionen Dollar (rund 5,7 Millionen Euro).
Auch die 53-jährige Mutter des Deutschen befindet sich in Untersuchungshaft. Es wird vermutet, dass der junge Mann die Feuer in Los Angeles nach der Festnahme seiner Mutter aus Wut über die amerikanische Einwanderungsbehörde legte.
Gegen Mutter und Sohn ermittelt auch die deutsche Justiz. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt wirft der Frau gewerbsmäßigen Betrug in 19 Fällen vor. Ihr Sohn steht im Verdacht, im hessischen Schwalm-Eder-Kreis ein Feuer gelegt zu haben.
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