ADAC alle acht Sekunden im Einsatz
Pannenhelfer Oft Probleme mit Batterie
München - Von vielen Autofahrern werden sie gerade in diesen Tagen sehnlichst erwartet: die Pannenhelfer des ADAC. Mehr als vier Millionen Mal rückten sie im vergangenen Jahr aus. Gerade morgens klingeln beim ADAC die Drähte heiß. Der Autoclub zählte am Montag in der Stoßzeit bis zu 9000 Anrufe binnen 15 Minuten. Mehr als 27 100 Mal mussten die „Gelben Engel“ bei bis zu zweistelligen Minusgraden am Montag ausrücken, so ADAC-Sprecher Christian Buric am Dienstag.
Am 2. Februar waren es sogar mehr als 27 500 Einsätze – die zweithöchste Zahl in der Geschichte des Autoclubs. An normalen Wintertagen gebe es etwa 10 000 Einsätze, sagte Buric. „Wir haben jetzt mehr als das doppelte, fast das dreifache an Einsätzen.“
2011 hingegen hatten der milde Herbst und Winterbeginn die Zahl der Einsätze auf knapp 4,07 Millionen sinken lassen. Das waren zwar rund vier Prozent weniger als im Vorjahr, dennoch mussten die 1700 Straßenwachtfahrer im Schnitt alle acht Sekunden ausrücken.
Wie schon früher waren auch 2011 defekte oder leere Batterien der häufigste Pannengrund.
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