MANILA, 8. Februar 2012


Zahl der Erdbebenopfer steigt

Naturkatastrophe Mindestens 48 Menschen kommen auf Philippinen ums Leben


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Die Trauer ist groß: Filipinos sind nach dem schweren Nachbeben in La Libertad verzweifelt BILD: Dpa  Bild vergrößern

Mehr als 400 Soldaten beteiligten sich an der Suche nach den Opfern. Insgesamt wurden fast 100 Häuser verschüttet.

Manila - Helfer haben auf den Philippinen in Geröll und Schlamm nach Erdbebenopfern gesucht. Das Beben der Stärke 6,9 hatte am Montag rund 570 Kilometer südlich von Manila mehrere Erdrutsche ausgelöst. Mindestens 48 Menschen kamen ums Leben, 92 wurden am Dienstag noch vermisst, teilte ein Armeesprecher mit.

Die Suche nach Überlebenden war schwierig, weil zahlreiche Straßen verschüttet und Brücken beschädigt wurden. „Viele Straßen sind abgeschnitten, und wir kommen mit unseren Lastwagen nicht voran“, sagte der Armeesprecher. „Es gibt in vielen Gegenden auch keinen Strom und kein Wasser mehr.“

An der Suche nach Opfern beteiligten sich am Dienstag mehr als 400 Soldaten. Insgesamt wurden fast 100 Häuser von Erdrutschen verschüttet, 60 davon allein in dem Dorf Solongon in der Nähe von La Libertad. Die Region wurde von Hunderten – teils deutlich spürbaren – Nachbeben erschüttert. „Wir haben zwar eine Menge Helfer hier, aber wir müssen die Arbeit wegen neuer Beben immer wieder unterbrechen“, sagte der Bürgermeister von Guihulngan City, Ernesto Reyes, im Fernsehen. „In diesem Moment bebt es wieder, und in der Straße, auf der ich stehe, zeigen sich Risse.“

Tausende Menschen hatten die Nacht im Freien verbracht, aus Angst, ihre Häuser könnten bei den Nachbeben einstürzen. Selbst Krankenhäuser brachten Patienten ins Freie.

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