BERLIN, 24. August 2011


„Immer unerreicht, unkopierbar und einzigartig“

Loriot Reaktionen auf den Tod von Vicco von Bülow – Prominente und Politiker erinnern sich


DPA

Berlin - Der Tod Vicco von Bülows alias Loriot hat deutschlandweit Trauer ausgelöst. Prominente, Politiker und Weggefährten erinnern sich an den Künstler:

  Christian Wulff (Bundespräsident): „Wir haben durch Loriot lachen gelernt über die komplizierten und die allereinfachsten Schwierigkeiten des Lebens“.   Heinz Meier (alias Erwin Lindemann): „Er war ein Universal- und Jahrhundertgenie und. Vicco hatte wie kein anderer eine Nase für Komik. Ich fühle mich eng mit ihm verbunden“.   Klaus Wowereit (Bürgermeister Berlin): „Loriot hat als Humorist, Regisseur und Schauspieler Generationen begeistert und mit seinem künstlerischen Schaffen Maßstäbe gesetzt“.   Monika Piel (ARD-Vorsitzende): „Seine zeitlosen Sketche und Filme sind nicht nur Teil der deutschen Fernsehgeschichte, viele Dialoge haben längst ihren Platz in unserem Alltag gefunden“.   Klaus Staeck (Präsident der Akademie der Künste): „Er hat das deutsche Fernsehen mit anspruchsvollem Humor auf eine Höhe gebracht, die von heutigen Comedystars unerreicht bleibt“.   Norbert Lammert (Bundestagspräsident): „Vicco von Bülow hat das kulturelle Leben in Deutschland über Jahrzehnte geprägt und als Loriot ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die Deutschen ein gelassenes Bild ihrer Mentalität und Gewohnheiten gewinnen konnten“.   Ludwig M. Eichinger (Direktor des Instituts für Deutsche Sprache): „Er war ein Meister der deutschen Sprache, der ganz vorzüglich mit ihr gespielt hat. Loriots Humor ist davon geprägt gewesen, Figuren durch ihre Sprache zu charakterisieren“.   Michael „Bully“ Herbig (Filmemacher): „Loriot war der Fred Astair unter den Humoristen. Sein Humor bleibt unsterblich“.   Jan Metzger (Intendant Radio Bremen): „Für Generationen von Künstlern war er ein Vorbild – immer unerreicht, unkopierbar, eben einzigartig“.   Ulrich Spies (Leiter des Grimme-Preis-Referats): „Er war das beste Beispiel dafür, dass intelligente Unterhaltung auf sprachlichem Niveau und Humor und Witz sich nicht ausschließen“.   Jürgen Trittin (Grünen-Fraktionschef): „Sein spitzbübischer, treffsicherer, aber niemals verletzender Witz bleibt unsterblich und unübertroffen. Er ließ uns über Menschen lachen, ohne sie lächerlich zu machen“.   Angela Merkel (Bundeskanzlerin): „Loriots einmalige Fähigkeit, uns liebevoll den Spiegel vorzuhalten, wird uns fehlen“.   Jürgen Kessler (Geschäftsführer Deutsches Kabarettarchiv): „Selbst in Momenten bissigster Ironie behielt Loriot seine Höflichkeit bei“.






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