Solidarität mit iranischem Regisseur
Berlin - Auch in diesem Jahr werden sich die Internationalen Filmfestspiele Berlin mit dem inhaftierten iranischen Regisseur Jafar Panahi solidarisieren. Wie bereits 2011 wird mit einer Plakataktion an das Schicksal Panahis erinnert, wie die Initiative Friedensfilmpreis der Berlinale am Dienstag in Berlin mitteilte.
Schon im vergangenen Jahr fuhr ein Wagen mit dem Groß-Plakat für Panahi vom Berlinale-Palast zur iranischen Botschaft und parkte vor dem Eingang. Panahi setzt sich in seinen Filmen kritisch mit der Situation in seinem Heimatland auseinander. Der Regisseur war 2010 zu sechs Jahren Haft und 20 Jahren Berufsverbot verurteilt worden. 2011 hätte er als Jury-Mitglied an der Berlinale mitwirken sollen.
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