Zweifel an Athen immer größer
Berlin - Angesichts der Widerstände in Griechenland und der schleppenden Umsetzung des Reform- und Sparprogramms wachsen die Zweifel, dass Athen auch mit neuen Milliarden aus dem Schlamassel kommt. In nur wenigen Tagen müssen viele Hürden genommen werden.
Die Zusage der griechischen Parteien zum Sparpaket ist eine wichtige Bedingung für das zweite Hilfspaket von bisher 130 Milliarden Euro. Die Kontrolleure der „Troika“ aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds verlangen nicht nur, dass Athen den Rückstand bei den bisherigen Sparprogrammen aufholt. Die führenden politischen Parteien in Athen müssen auch schriftlich zusätzlichen Maßnahmen zustimmen.
Das hängt davon ab, wie viel Geld am Ende beim angestrebten freiwilligen Schuldenerlass durch die privaten Banken und Investoren zusammenkommt. Zumal 30 Milliarden der 130 Milliarden Euro der öffentlichen Hand als Anreiz dafür gedacht sind, den privaten Geldgebern den Anleihetausch zu „versüßen“. Sie sollen auf bis zu 75 Prozent ihrer Forderungen verzichten und alte Griechenland-Anleihen durch neue Hellas-Schuldtitel umtauschen.
Nein. Es ist völlig offen, welche Banken, Versicherer oder Hedgefonds mitziehen und ob die erhoffte Summe zusammenkommt. Wenn nicht, müssten die Euro-Staaten ihre Hilfe nochmals aufstocken.
Aus Sicht der Geldgeber durchaus. So sei der Anteil des öffentlichen Dienstes an der Gesamtbeschäftigung mit Abstand größer als in anderen Euro-Ländern. Auch seien die Löhne für Staatsdiener noch relativ hoch.
- Es war eine kleine, radikale Minderheit, die in Chicago demonstrierte. Es waren Gruppen und Grüppchen, die sonst kein Gehör finden in den USA. „Gegen die Kriegsmaschinerie der NATO“, hieß die Parole.mehr
- Die NATO ist bei der Raketenabwehr einen wichtigen Schritt vorangekommen: Das System, das das Bündnis vor Angriffen sogenannter Schurkenstaaten wie Iran und Nordkorea schützen soll, ist in Teilen einsatzbereit.mehr
- Es war einer jener legendären Sonntage auf dem Barkenhoff. So scheint es. Familie und Freunde von Heinrich Vogeler versammelten sich zum Musizieren auf die stilvoll von Lorbeerbäumen und Empire-Urnen eingerahmte Terrasse.mehr
- FRAGE: In seinem Frühwerk malt Heinrich Vogeler vor allem romantische Märchenbilder, später beschäftigt er sich mit der realistischen Darstellung des Arbeiteralltags. Wie passt das zusammen?
ARNOLD: Es ist erst mal ein offensichtlicher Bruch, weil die Bilder natürlich einen ganz anderen Charakter haben.mehr
- Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) hat die Schirmherrschaft über das Worpsweder Ausstellungsprojekt übernommen. Die Ausstellungen in den neu hergerichteten Räumen würden zeigen, dass der Masterplan Worpswede, für den neun Millionen Euro unter Beteiligung des Landes bereitgestellt worden sind, „auf Erfolgskurs“ ist.mehr


