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Der große Traum von Hermann Dinkla hängt am seidenen Faden. Der niedersächsische Landtagspräsident will einen Umbau des maroden Parlaments bis 2013. Dann endet die Legislaturperiode und möglicherweise auch die Zeit des ostfriesischen CDU-Politikers als Parlamentschef. Noch ist offen, ob der von Dinkla favorisierte Totalabriss des alten Plenarsaals eine Mehrheit findet. Der 67-jährige Dinkla, der als ruhig, zielstrebig und heimatverbunden gilt, gehört dem Landtag seit 1994 an. Nach der Regierungsübernahme durch die schwarz-gelbe Koalition 2003 stieg er zum Fraktionsvize auf, bewährte sich später in zwei Untersuchungsausschüssen. Seit 2008 ist der Westerholter Landtagspräsident. Der verheiratete Vater von drei Kindern erlernte zunächst den Beruf des Tischlers, studierte später an der Uni Oldenburg Politik und Ökonomie.
Niedersachsen, S.8
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