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Markus Löning wirkt eher im Hintergrund. Große Auftritte und ein angriffslustiger Debattenstil liegen dem bisherigen Berliner FDP-Landesvorsitzenden nicht. Seine ruhige, sachliche Art trug dem 49-Jährigen den Ruf ein, zu blass und führungsschwach zu sein. Doch in seinem neuen Amt könnte dem Politologen seine Diplomatie der leisen Töne helfen, Konfliktfälle geräuschlos zu lösen: Löning soll neuer Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung werden. Auf seine neue Aufgabe freut er sich. „Als guter Liberaler bin ich immer auch den Menschenrechtsfragen verbunden“, sagte Löning. Der gebürtige Emsländer studierte in Canterbury und Heidelberg bis 1989 Politikwissenschaften. 1990 zog Löning nach Berlin und wurde 1995 in den FDP-Vorstand gewählt. Seit 2004 führte er den Landesverband. 2002 zog er in den Bundestag ein, wo er sich um Europa-Fragen kümmerte.
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