Torsten Albig
Mangelndes Selbstbewusstsein hat dem SPD-Spitzenkandidaten wohl noch niemand nachgesagt. Ob als Sprecher der Bundesfinanzminister Lafontaine, Eichel und Steinbrück oder als Oberbürgermeister in Kiel – Torsten Albig (48) geht unbeirrt seinen Weg. „Ich bin gut vorbereitet für den nächsten Schritt.“ Albig will für die Nord-SPD die Landtagswahl am 6. Mai gewinnen und Ministerpräsident in Kiel werden – an der Spitze einer Koalition mit den Grünen. Nachdem er 2009 bei der OB-Wahl die CDU-Amtsinhaberin Angelika Volquartz klar bezwang, gelang ihm das 2011 auch im innerparteilichen Kampf gegen den Landesvorsitzenden Ralf Stegner um die SPD-Spitzenkandidatur. Der geborene Bremer hat einen Sohn und eine Tochter, mit denen der Jurist seit 2002 in Kiel lebt. In seiner beruflichen Laufbahn war er auch einmal Konzernsprecher der Dresdner Bank in Frankfurt am Main.
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