Ägyptischer Botschafter einbestellt
Berlin - Aus Protest gegen die Anklagen gegen zwei Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung hat die Bundesregierung den ägyptischen Botschafter in Berlin ins Auswärtige Amt einbestellt. Ägyptens Justizministerium hatte am Montag Anklagen gegen 43 Mitarbeiter ausländischer Organisationen veröffentlicht. Darunter sind der Büroleiter und eine deutsche Mitarbeiterin der CDU-nahen Adenauer-Stiftung in Kairo. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten die Sicherheit Ägyptens gefährdet und ohne Lizenz gearbeitet. Stiftungs-Vorsitzender Hans-Gert Pöttering reiste am Dienstag nach Kairo, um sich ein Bild zu machen.
- Der Streit um die Gewalt in den Fußball-Stadien spitzt sich zu. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) drohte den Vereinen mit dem verstärkten Einsatz der Polizei. Er forderte ein härteres Durchgreifen gegen Fans, die im Stadion Rauchbomben werfen oder Pyrotechnik zünden.mehr
- Verheerender Selbstmordanschlag im Zentrum von Sanaa: Mindestens 90 Soldaten starben, als sich am Montag in der jemenitischen Hauptstadt ein Attentäter in ihrer Mitte in die Luft sprengte. 200 weitere seien verletzt worden, bestätigten Sicherheitskräfte in Sanaa.mehr
- Ausgelassene Stimmung am Montag in Zetel und Grabstede: Die Boßeler und Klootschießer empfingen ihre erfolgreichen Teilnehmer der Boßel-Europameisterschaft, darunter Frieslands Sportlerin des Jahres Astrid Hinrichs (22, links, Silber Boßeln) und die erst 14-jährige Klootschießerin Lena Stulke (Gold), beide aus Zetel.mehr
- Dekoriert mit mehreren Medaillen, darunter zwei Goldmedaillen im Einzel, kam der 18-jährige Keno Vogts am Montagabend von der Boßel-Europameisterschaft aus Pesaro (Italien) zurück in seinen Heimatort Hollwege.mehr


