Wulffs Ansehen dauerhaft beschädigt
Mannheim - Der Ruf von Bundespräsident Christian Wulff ist einer Mehrheit von 77 Prozent der Bundesbürger zufolge dauerhaft beschädigt. Im neuen Politbarometer, das die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen für diese Zeitung und das ZDF erstellt, waren nur 21 Prozent gegenteiliger Ansicht. Für einen Wulff-Rücktritt plädierten 48 Prozent, 46 Prozent wollen ihn weiter im Amt sehen.
Als niedersächsischer Ministerpräsident hat Wulff nach einem Bericht der „Welt“ mehrere Monate lang ein Firmen-Handy des befreundeten Filmfondsmanagers David Groenewold benutzt. Unterdessen prüft die Berliner Staatsanwaltschaft, ob es im Zusammenhang mit der kostenlosen Nutzung von Kleidern einen Anfangsverdacht gegen Wulffs Ehefrau gibt.
- Der Streit um die Gewalt in den Fußball-Stadien spitzt sich zu. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) drohte den Vereinen mit dem verstärkten Einsatz der Polizei. Er forderte ein härteres Durchgreifen gegen Fans, die im Stadion Rauchbomben werfen oder Pyrotechnik zünden.mehr
- Verheerender Selbstmordanschlag im Zentrum von Sanaa: Mindestens 90 Soldaten starben, als sich am Montag in der jemenitischen Hauptstadt ein Attentäter in ihrer Mitte in die Luft sprengte. 200 weitere seien verletzt worden, bestätigten Sicherheitskräfte in Sanaa.mehr
- Ausgelassene Stimmung am Montag in Zetel und Grabstede: Die Boßeler und Klootschießer empfingen ihre erfolgreichen Teilnehmer der Boßel-Europameisterschaft, darunter Frieslands Sportlerin des Jahres Astrid Hinrichs (22, links, Silber Boßeln) und die erst 14-jährige Klootschießerin Lena Stulke (Gold), beide aus Zetel.mehr
- Dekoriert mit mehreren Medaillen, darunter zwei Goldmedaillen im Einzel, kam der 18-jährige Keno Vogts am Montagabend von der Boßel-Europameisterschaft aus Pesaro (Italien) zurück in seinen Heimatort Hollwege.mehr


