Kölner Richter ,mafiös bespitzelt‘
KöLN/DPA - Der Richter im Kölner Müllskandal-Prozess, Martin Baur, ist während des Verfahrens laut Staatsanwaltschaft in einem „bundesweit vermutlich erstmaligen Vorgang mafiös bespitzelt“ worden. „Er wurde ausspioniert, und es wurde ein rund 16-seitiges Dossier mit Fotos angelegt – wie man es aus einem Krimi kennt“, sagte Staatsanwalt Günther Feld. „Naheliegend ist, dass er unter Druck gesetzt werden sollte“, sagte Feld.
- Der Bau des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven wird immer teurer. Die Realisierungsgesellschaft des Tiefwasserhafens rechnet mit Kosten von rund 15 Millionen Euro für die Reparatur von Schäden beim Bau der Kaje.mehr
- Trotz einer Entschuldigung der US-Regierung hat die unbedachte Koranverbrennung durch Soldaten in Afghanistan schwere Ausschreitungen mit zahlreichen Toten ausgelöst. Am zweiten Tag der Proteste kamen nach Angaben des Innenministeriums bei Zusammenstößen in der Hauptstadt Kabul und in drei weiteren Provinzen mindestens sieben Demonstranten ums Leben, 30 Menschen wurden verletzt.mehr
- Beim Zuschnitt von Wahlkreisen muss künftig der Anteil der Minderjährigen genauer berechnet werden. Da Minderjährige in die Bemessung der Wahlkreise einfließen, selbst aber nicht wählen dürfen, könne es zu Verfälschungen kommen, entschied das Bundesverfassungsgericht am Mittwoch in Karlsruhe.mehr
- Der Gauck-Biograf Norbert Robers (Münster) ist überzeugt, der designierte Bundespräsident könne die Kluft zwischen Politik und Bürgern verringern. Mit Joachim Gauck, zu DDR-Zeiten Pastor und später Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, könne das Amt „wieder an Wert gewinnen“, sagte Robers der NWZ.mehr
- Der Gauck-Biograf Norbert Robers (Münster) glaubt, durch einen Bundespräsidenten Joachim Gauck könne das Amt „wieder an Wert gewinnen“. Das sagte Robers der NWZ .
mehr


