Aktionstag wirbt für mehr Zivilcourage
KAMPAGNE Veranstaltungen in 70 Städten
Hannover - Mehr als 110 Schulen, Vereine und Unternehmen in über 70 Städten in Niedersachsen beteiligen sich am kommenden Montag (15.3.) an einer landesweiten Kampagne für mehr Zivilcourage.
Der Aktionstag „Zivilcourage hat viele Gesichter – Zeig Deins“ wurde von der Landesregierung initiiert. Schirmherr ist Ministerpräsident Christian Wulff (CDU). Hintergrund der Kampagne ist der Tod von Dominik Brunner im September 2009, der durch Schläge und Tritte starb, als er vier Kinder in München am S-Bahnhof vor einer Schlägerei schützen wollte.
Zugleich hat die Aktion „Gesicht zeigen!“ zu ihrem zehnjährigen Bestehen einen rapiden Anstieg rechtsextremer Gewalt beklagt. Seit der Wende habe es 149 Tote durch Rechtsextremismus gegeben, sagte der Vorsitzende der Initiative und frühere Regierungssprecher von Niedersachsen, Uwe-Karsten Heye.
Bestellen Sie hier ein dreiwöchiges Probeabo der NWZ für 6 Euro.
Behörde: Beeren sind unschädlich
Anders als von Greenpeace behauptet, sind deutsche Johannisbeeren laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit nicht schädlich. In Proben seien keine Chemikalienrückstände gefunden worden, die über dem gesetzlich zulässigen Höchstgehalt liegen, teilte die Braunschweiger Behörde mit.
mehr
Neue Aufgaben für Friedland gesucht
Das Land Niedersachsen sucht nach neuen Verwendungsmöglichkeiten für das Grenzdurchgangslager Friedland. Der Grund: In der bundesweit einzigen Aufnahmeeinrichtung für deutschstämmige Spätaussiedler im Landkreis Göttingen wird es immer leerer. Die Zahl der Ankömmlinge sei im ersten Halbjahr 2010 auf einen historischen Tiefstand gesunken, sagte Leiter Heinrich Hörnschemeyer am Mittwoch.
Von Januarmehr
Polizei prüft Lärmobergrenzen für Demos
Zum Schutz von Beamten prüft die Polizei Hannover derzeit Lärmobergrenzen für Demonstrationen. Der Arbeitsschutz für die Beamten werde immer wichtiger, sagte Polizeisprecher Stefan Wittke. Im Gegensatz zu den Demonstranten könnten die Einsatzkräfte keine Ohrenstöpsel tragen. Das Innenministerium in Niedersachsen befürwortet die Idee der Polizeidirektion grundsätzlich, sieht aber Probleme bei der Realisierungmehr
Entlassener Sex-Täter jetzt in Hamburg
Ein Mitte Juli aus der Sicherungsverwahrung in Baden-Württemberg entlassener Sexualstraftäter soll sich einem Medienbericht zufolge in Hamburg aufhalten. Bei dem 53-Jährigen gehe die Polizei von einer weiterhin bestehenden Gefährlichkeit aus, berichtete der Radiosender NDR 90,3 am Mittwoch. Die Justizbehörde bestätigte den Aufenthalt eines entlassenen Täters, machte jedoch keine weiteren Angaben zurmehr
Krankenpfleger melden sich am häufigsten krank
Krankenpfleger in Niedersachsen sind am häufigsten krank. Nach Angaben der KKH-Allianz-Krankenversicherung blieben sie im ersten Halbjahr dieses Jahres rund zwei Wochen zu Hause. „Einen ähnlich hohen Trend verzeichnen auch Kassierer mit durchschnittlich 13 Fehltagen sowie Sozialarbeiter mit zwölf Tagen im ersten Halbjahr“, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Hannover.
mehr




