Touristen staunen über Wasser-Wunder
Welterbe Harz verstärkt Informationen
Clausthal-Zellerfeld - Die Anerkennung der mittelalterlichen Oberharzer Wasserwirtschaft als Unesco-Welterbe vor einem Monat hat zu einem großen Besucher-Interesse geführt. Die Zahl der Anfragen für Führungen und Exkursionen bei den Harzwasserwerken in Clausthal-Zellerfeld habe sich verdreifacht, sagte ein Sprecher.
Auch der Harzer Tourismusverband registriert ein wachsendes Interesse an Informationen über die Anlagen. Die Harzwasserwerke halten das weit verzweigte mittelalterliche System von Teichen, Stollen, Gräben und Wasserläufen aufgrund eines Vertrages mit dem Land Niedersachsen instand.
Auf dem Betriebshof, der auf dem Gelände des ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Schachtes in Clausthal-Zellerfeld untergebracht ist, können Gäste neben den übertägigen Anlagen auch eine Ausstellung zum Oberharzer Wasserregal besichtigen. „Wir betreiben zwar kein Museum“, sagte Betriebsleiter Justus Teike. Dennoch herrsche seit der Verleihung des Welterbe-Status zu den Öffnungszeiten – an jedem Nachmittag – ein Riesen-Andrang.
Zudem bieten die Harzwasserwerke zusätzlich zu den vorbestellten und angemeldeten Exkursionen regelmäßig sonnabends eine zweistündige Führung zur Pfauenteich-Kaskade an.
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