Falschberatung: AWD will Urteile anfechten
Hannover - Der Finanzdienstleister AWD will zwei Urteile anfechten, in denen Gerichte mangelnde Aufklärung über die Risiken vermittelter Medienfonds festgestellt haben. „Wir werden Rechtsmittel einlegen und prüfen, ob wir in höhere Instanzen gehen“, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Hannover. In Braunschweig hatten nach Angaben des Gerichts zwei ehemalige AWD-Kunden wegen Falschberatung geklagt. Sie sollen knapp 15 000 Euro erstattet bekommen. Trotz der Einschätzung der Richter, wonach der Fonds grundsätzlich ungeeignet war, sieht AWD „gute Chancen für eine Korrektur“.
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