Steuerzahlerbund will Strafe für Haushaltsuntreue
Hannover - Wenn Amtsträger mehr Geld ausgeben als zulässig, sollen sie dafür künftig strafrechtlich zu Verantwortung gezogen werden. Das fordert der Bund der Steuerzahler. Dazu müsse es den neuen Straftatbestand „Haushaltsuntreue“ geben, forderte die Organisation. Anlass für den Vorstoß ist ein Vorfall an der Universität Göttingen. Die Hochschulleitung hatte einer Professorin neben der üblichen Besoldung und monatlich 5300 Euro Berufungszuschlag auch noch Mietkostenzuschuss gewährt. Der Rechnungshof rügte das als unzulässig.
- Ein 13-jähriges Mädchen aus Garbsen wurde in der Nacht zu Sonnabend auf einem Spielplatz von der Polizei mit 4,5 Promille aufgefunden. Im Rahmen einer Streife trafen die Beamten zufällig auf die nicht mehr ansprechbare Schülerin, die mit drei weiteren Mädchen unterwegs war.mehr
- Bei einem Chemieversuch in der Uni Hannover sind am Montag sechs Studenten verletzt worden. Sie atmeten hochätzende Flusssäure ein, sagte ein Feuerwehrsprecher. Labor und umliegende Räume wurden evakuiert.mehr
- Der potenziell gefährliche multiresistente Keim MRSA (Methicillinresistenter Staphylococcus aureus) kommt in fast allen Schweineställen vor und „besiedelt“ 40 Prozent der Menschen, die sich dort regelmäßig aufhalten.mehr
- Nach einem Eifersuchtsdrama im Landkreis Hameln-Pyrmont muss sich ein 43-Jähriger seit Montag wegen Mordes an seinem Nebenbuhler verantworten. Beim Prozessauftakt im Landgericht Hannover räumte er laut eines Gerichtssprechers ein, dass er den Ex-Freund seiner Partnerin im November vergangenen Jahres mit einem Messer angriff.mehr
- Für mehr als vier Millionen Heimkehrer, Aussiedler und Flüchtlinge war das Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen Startpunkt eines neuen Lebens. Die Erinnerungen von Zeitzeugen sollen für das geplante Museum im Film festgehalten werden.mehr


