Streubomben-Konvention
Am 1. August tritt das internationale Übereinkommen über Streumunition in Kraft. Die Konvention sieht ein weitgehendes Verbot der Waffen vor. Die Länder ächten den Einsatz, die Entwicklung, die Produktion, die Lagerung und die Weitergabe der Sprengsätze, die vor allem Zivilisten töten und verletzen. Innerhalb von acht Jahren sollen die Streitkräfte ihre Bestände zerstören. Bis Mitte Juli unterzeichneten 107 Staaten das Übereinkommen über Streumunition, 37 Staaten ratifizierten es, darunter auch Deutschland. Die Ratifizierung durch den 30. Staat im Februar lässt die Konvention im August in Kraft treten. Die großen Militärmächte USA, Russland und China sind dem Vertrag allerdings nicht beigetreten. Der Pakt wurde vor zwei Jahren in Dublin geschlossen.
- Der Ärztetag ist das Parlament der deutschen Ärzteschaft. Der Präsident der gastgebenden Bundesärztekammer nutzt das Forum für eine grundsätzliche Bestimmung seines Standpunkts.
Dann folgen Delegiertensitzungen, in denen die Mediziner über fachliche und politische Positionen abstimmen und ihr berufsständisches Regelwerk über Fortbildung, Prüfungen und Gutachten fortschreiben.mehr
- Der Jemen ist das Armenhaus Arabiens. Die schwache Zentralregierung hat Probleme, die Staatsgewalt gegen traditionelle Stammesstrukturen durchzusetzen. Clanführer ließen mehrfach Ausländer entführen, um Forderungen an die Behörden durchzusetzen.mehr
- Das „Blockupy“-Bündnis besteht aus mehreren Organisationen des linken Spektrums. Zu dem Netzwerk gehören unter anderem Gewerkschaften, die Linkspartei oder die globalisierungskritische Initiative Attac.mehr
- Einst war es die Stadt der Schlachthöfe, der Gangster-Banden von Al Capone – heute ist Chicago vor allem als „Obama-Town“ bekannt. Zwar wurde der US-Präsident in Hawaii geboren und lebte zeitweise in Indonesien, doch Barack Obamas Heimat ist die „Windy City“ am Michigansee.mehr
- Der undotierte Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als wichtigste Auszeichnung für Verdienste um die europäische Einigung. Die Idee zu dem Bürgerpreis, der nach Karl dem Großen benannt ist, hatte 1949 der Aachener Textilkaufmann Kurt Pfeiffer.mehr


