Manfred Schmidt
Das Wort „Partymacher“ gefällt ihm nicht. Manfred Schmidt selbst bezeichnet sich lieber als „Menschenzusammenführer“. Seit fast drei Jahrzehnten organisiert der Niedersachse Partys für Firmen, Verbände und Institutionen. Bei Veranstaltungen wie dem Nord-Süd-Dialog 2009 auf dem Flughafen Hannover brachte er Prominenz aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zusammen. Jetzt wird der 63-Jährige verdächtigt, den ehemaligen Sprecher des damaligen Ministerpräsidenten und heutigen Bundespräsidenten Christian Wulff, Olaf Glaeseker, mit kostenlosen Urlaubsaufenthalten bestochen zu haben. Ursprünglich war Manfred Schmidt gelernter Sozialarbeiter, später verdiente er sein Geld als Journalist im Showbereich, bevor er für die Plattenfirma EMI die erste große Veranstaltung organisierte und aus seinen eigenen Festen seinen Beruf machte.
- Manche sehen ihn schon als eine Art Nachfolger von Steve Jobs: Space-X-Gründer Elon Musk (40) gilt im US-High-Tech-Zentrum Silicon Valley als einziger, der es dem im vergangenen Jahr verstorbenen Apple-Chef Jobs gleichtun und mit seinen Ideen eine ganze Generation prägen könnte.mehr
- Er galt bisher als der größte Verlierer der serbischen Politik. Tomislav Nikolic, neuer Staatschef Serbiens, war seinem Gegner Boris Tadic zuvor bei Präsidentenwahlen zweimal unterlegen. Mit seiner extrem nationalistischen Radikalen Partei (SRS) war er immer wieder Gewinner bei Parlamentswahlen, konnte aber mangels Bündnisgenossen keine Regierung bilden.mehr
- Mit einiger Zufriedenheit tritt Berthold Huber am frühen Sonnabendmorgen trotz durchgemachter Nacht vor die Kameras. „Das ist ein besonderer Tarifabschluss“, sagt der Erste Vorsitzende der IG Metall.mehr
- Er war nur 81 Tage im Amt und hat in dieser Zeit für heftige Schlagzeilen gesorgt: der zurückgetretene Berliner Piratenchef Hartmut Semken. Nach Äußerungen zu rechten und linken Tendenzen in der Partei sah er sich schon nach Wochen mit internen Rücktrittsforderungen konfrontiert.mehr
- Viel Macht hat er nicht: Panagiotis Pikrammenos, Chef des höchsten Verwaltungsgerichtshofes in Athen, soll Griechenland in den nächsten vier Wochen als Übergangs-Regierungschef führen. Seine wichtigste Aufgabe wird es sein, für einwandfreie Neuwahlen am 17.mehr



