Thomas Enders
Der künftige EADS-Chef Thomas Enders (53) gilt als willensstarker Manager, der sich bereits seit Jahren als Sanierer und strategischer Entwickler Respekt erwirbt. Der wichtigsten EADS-Tochter – dem Flugzeughersteller Airbus – hat er als deren bisheriger Chef 2011 Rekorde bei Bestellungen und Produktion beschert. Seine Entscheidung, den veralteten Mittelstrecken-Jet A 320 durch einige Verbesserungen zum Sparflieger A 320neo zu trimmen, trug wesentlich zu diesem Erfolg bei. Alternative wäre ein kostspieliger Neuentwurf gewesen. Enders hat in Bonn und den USA Politik, Volkswirtschaft und Geschichte studiert. Seine Karriere verlief zwischen Management, Politik und Bundeswehr. Er stieg bis zum Major der Reserve auf, was ihm den Spitznamen „Major Tom“ einbrachte. Enders gilt als hemdsärmelig und legt schon mal den Nadelstreifenanzug für einen Fallschirmsprung ab.
- Manche sehen ihn schon als eine Art Nachfolger von Steve Jobs: Space-X-Gründer Elon Musk (40) gilt im US-High-Tech-Zentrum Silicon Valley als einziger, der es dem im vergangenen Jahr verstorbenen Apple-Chef Jobs gleichtun und mit seinen Ideen eine ganze Generation prägen könnte.mehr
- Er galt bisher als der größte Verlierer der serbischen Politik. Tomislav Nikolic, neuer Staatschef Serbiens, war seinem Gegner Boris Tadic zuvor bei Präsidentenwahlen zweimal unterlegen. Mit seiner extrem nationalistischen Radikalen Partei (SRS) war er immer wieder Gewinner bei Parlamentswahlen, konnte aber mangels Bündnisgenossen keine Regierung bilden.mehr
- Mit einiger Zufriedenheit tritt Berthold Huber am frühen Sonnabendmorgen trotz durchgemachter Nacht vor die Kameras. „Das ist ein besonderer Tarifabschluss“, sagt der Erste Vorsitzende der IG Metall.mehr
- Er war nur 81 Tage im Amt und hat in dieser Zeit für heftige Schlagzeilen gesorgt: der zurückgetretene Berliner Piratenchef Hartmut Semken. Nach Äußerungen zu rechten und linken Tendenzen in der Partei sah er sich schon nach Wochen mit internen Rücktrittsforderungen konfrontiert.mehr
- Viel Macht hat er nicht: Panagiotis Pikrammenos, Chef des höchsten Verwaltungsgerichtshofes in Athen, soll Griechenland in den nächsten vier Wochen als Übergangs-Regierungschef führen. Seine wichtigste Aufgabe wird es sein, für einwandfreie Neuwahlen am 17.mehr



