Michail Prochorow
Der Multimilliardär Michail Prochorow (46) bleibt kühl beim Verhör im russischen Staatsfernsehen NTW. Ob er tatsächlich glaube, dass der Kreml die Macht einem Lebemann überlassen werde, dessen rauschende Partys in westlichen Luxus-Kurorten legendär seien, fragen die Moderatoren. Der drittreichste Russe und begehrte Junggeselle bietet Paroli. Er leite ein milliardenschweres Unternehmenskonsortium und könne deshalb auch einen Staat führen. Die Dauerfrage von Journalisten, ob er im Auftrag des Kremls handele, beantwortet er mit „Blödsinn“. Prochorow ist Chef des Investmentfonds Onexim und befasste sich bisher mit Aluminium- und Metallgeschäften, Energie und Finanzen sowie mit Medien und Nanotechnologien. Sein Vermögen wird auf 18 Milliarden Dollar geschätzt. Der Sohn eines Sowjetfunktionärs und einer Wissenschaftlerin gilt als politischer Laie.
- Manche sehen ihn schon als eine Art Nachfolger von Steve Jobs: Space-X-Gründer Elon Musk (40) gilt im US-High-Tech-Zentrum Silicon Valley als einziger, der es dem im vergangenen Jahr verstorbenen Apple-Chef Jobs gleichtun und mit seinen Ideen eine ganze Generation prägen könnte.mehr
- Er galt bisher als der größte Verlierer der serbischen Politik. Tomislav Nikolic, neuer Staatschef Serbiens, war seinem Gegner Boris Tadic zuvor bei Präsidentenwahlen zweimal unterlegen. Mit seiner extrem nationalistischen Radikalen Partei (SRS) war er immer wieder Gewinner bei Parlamentswahlen, konnte aber mangels Bündnisgenossen keine Regierung bilden.mehr
- Mit einiger Zufriedenheit tritt Berthold Huber am frühen Sonnabendmorgen trotz durchgemachter Nacht vor die Kameras. „Das ist ein besonderer Tarifabschluss“, sagt der Erste Vorsitzende der IG Metall.mehr
- Er war nur 81 Tage im Amt und hat in dieser Zeit für heftige Schlagzeilen gesorgt: der zurückgetretene Berliner Piratenchef Hartmut Semken. Nach Äußerungen zu rechten und linken Tendenzen in der Partei sah er sich schon nach Wochen mit internen Rücktrittsforderungen konfrontiert.mehr
- Viel Macht hat er nicht: Panagiotis Pikrammenos, Chef des höchsten Verwaltungsgerichtshofes in Athen, soll Griechenland in den nächsten vier Wochen als Übergangs-Regierungschef führen. Seine wichtigste Aufgabe wird es sein, für einwandfreie Neuwahlen am 17.mehr



