Werder atmet vor Flutlichtspiel gegen Gladbach durch
Fußball Bremer erwarten am Sonnabend Bundesliga-Schlusslicht – Frings: „Erstes Abstiegsendspiel“
Oldenburg - Nach dem für Werder Bremen erlösenden 3:1-Auswärtserfolg am Sonntagnachmittag beim SC Freiburg hatte es Torsten Frings auf den Punkt gebracht. „Wir haben ab jetzt in jedem Spiel ein Endspiel“, sagte der Kapitän mit Blick auf die kommenden Aufgaben im für Akteure und Fans zermürbenden Existenzkampf der Fußball-Bundesliga.
Nach dem Heimspiel an diesem Sonnabend (18.30 Uhr) gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach reist Werder als klarer Außenseiter zum formstarken 1. FC Nürnberg. Danach jedoch folgen die wichtigen Partien gegen die direkte Konkurrenz im Abstiegskampf: Stuttgart (Heimspiel/H), Frankfurt (Auswärtsspiel/A), Schalke 04 (H), St. Pauli (A) und Wolfsburg (H).
Am 33. Spieltag bekommt es Werder daheim mit dem dann wohl feststehenden Meister aus Dortmund zu tun, ehe es am 14. Mai zum letzten der von Frings angesprochenen „Endspiele“ in Kaiserslautern kommt. Zunächst liegt der Bremer Fokus allerdings klar auf dem Flutlichtspiel gegen die wiedererstarkten Mönchengladbacher.
In der Rückrunde konnte das Team vom Niederrhein die Hälfte seiner Spiele gewinnen und scheint unter dem neuen Trainer Lucien Favre auch wieder felsenfest an den Klassenerhalt zu glauben. Durch einen Sieg würde Werder die Borussia auf neun Punkte distanzieren und wäre den ersten Konkurrenten im Kampf am den rettenden Platz 15 los – blieben „nur noch“ sieben.
Der Wichtigkeit dieser Partie sind sich an der Weser daher alle Beteiligten bewusst. Am Dienstag gab Trainer Thomas Schaaf seinen Spielern noch einmal trainingsfrei – den Sieg gegen Freiburg mental abhaken, durchatmen vor dem ersten „Abstiegsendspiel“ gegen Gladbach.
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