BREMEN, 11. März 2011


Werder plant nächsten Sturmlauf

Fußball Sieg für Bremer im Kellerduell gegen Borussia Mönchengladbach Pflicht


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Will wie zuletzt in Freiburg auch am Sonnabend gegen seinen Ex-Club Mönchengladbach jubeln: Marko Marin BILD: dpa  Bild vergrößern

Der lange verletzte Wesley könnte in den Kader zurückkehren. Ein Einsatz von Tim Borowski ist dagegen fraglich.

von Stefan Freye

Bremen - Ähnliche Dinge hat Thomas Schaaf in den vergangenen Monaten immer mal wieder gesagt. Am Donnerstagmittag kam es aber richtig überzeugend rüber. „Wir werden das Spiel machen müssen“, meinte der Trainer des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Sonnabend (18.30 Uhr): „Aber das wird ja auch von uns erwartet.“

Keine Frage: Nach den Spielen gegen Leverkusen (2:2) und Freiburg (3:1) kommt man bei Werder dem alten Selbstverständnis eines Spitzenteams wieder ein bisschen näher. Die Stimmung in der Mannschaft und bei den Trainern hat sich parallel zur besseren Ausgangssituation ebenfalls aufgehellt.

Doch Schaaf wäre nicht Schaaf, wenn er nun nicht auf die wesentlichen Dinge des Fußball-Lebens hinweisen würde. „Es bleibt dabei: Wir haben intensiv und konzentriert an den Dingen gearbeitet, die es zu verbessern gilt“, betonte der Trainer angesichts der nach wie vor schwierigen Lage. Denn das Abstiegsgespenst hinter sich gelassen, hat sein Team noch längst nicht.

Vor dem Spiel gegen Gladbach wiederholt sich die Geschichte der vergangenen beiden Wochen. Stichwort: Wesley. Der verletzte Brasilianer schien bereits vor 14 Tagen auf dem Sprung zurück in den Kader. Doch im letzten Moment wurde gegen sein Mitwirken entschieden. In den vergangenen Tagen ist es laut Schaaf nun „wieder besser“ geworden.

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Die Trainingsleistungen des 23-Jährigen lassen darauf hoffen, dass er schnell wieder das Niveau von vor seiner Knieverletzung im Oktober 2010 erreicht. Aber ganz sicher ist sich der Werder-Coach noch nicht, ob Wesleys Rückkehr nun über die Bühne gehen kann. „Ich will trotzdem noch einmal mit ihm reden“, sagte Schaaf

Das Zögern könnte einen Grund haben: Derzeit ist ein Comeback erwünscht, angesichts der Leistungssteigerung der Elf aber nicht notwendig. Zumal vieles dafür spricht, dass Werder gegen Mönchengladbach auf den Kader der vergangenen Woche zurückgreifen kann.

Einzig hinter Tim Borowski (Knieprobleme) steht noch ein kleines Fragezeichen. Nach einem Test an diesem Freitag wird entschieden, ob er ins Mannschaftstraining einsteigt. In jedem Fall zurückkehren wird dagegen Clemens Fritz, der seine Gelbsperre abgesessen hat.

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