+++ Live-Ticker: Schicksalstag in Athen +++
Athen - Die Entwicklung im Live-Ticker:
[12:58] +++ Vor dem griechischen Parlament kommt es erneut zu Ausschreitungen von militanten Gegnern des Sparprogramms. Während der Parlamentsdebatte liefern sich etwa 200 Demonstranten vor dem Gebäude Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Beamten gehen mit Schlagstöcken und Tränengas vor. +++
[12:39] +++ Ganz Europa schaut gebannt auf das griechische Parlament, aber die Abgeordneten debattieren vor halbleeren Rängen. Auch die Regierungsbank war bei der Diskussion über das Sparprogramm kaum besetzt. Im griechischen Parlament ist es üblich, dass auch bei wichtigen Debatten nur relativ wenige Abgeordnete ihre Sitze im Plenarsaal einnehmen. +++
[12:21] +++ Die Hoffnung auf eine Zustimmung des griechischen Parlaments zum Sparpaket der Regierung hat die Kurse am deutschen Aktienmarkt deutlich steigen lassen. Der Dax legte bis zum Mittag um 1,23 Prozent auf 7258 Punkte zu. "Es regiert der Optimismus", sagte Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, mit Blick auf das anstehende Votum des Parlaments in Athen. +++
[11:57] +++ FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle rechnet ungeachtet der Rettungspakete für Griechenland mit einem harten Schuldenschnitt für die Gläubiger. "Ich bleibe dabei, dass es zum Zeitpunkt X eine Umschuldung geben wird", sagte Brüderle in Berlin. Dies hätte sicher Folgen für die EZB, die viele griechische Anleihen hält, sowie die Märkte, weil dann auch Kreditausfallversicherungen in unbekannter Höhe fällig würden. +++
[11:44] +++ Kurz vor der entscheidenden Abstimmung über das Sparprogramm der Athener Regierung haben Tausende von Griechen erneut gegen das Vorhaben protestiert. Vor dem Parlament versammelte sich eine Menge von Demonstranten. Gegner der Sparmaßnahmen versuchten, Abgeordneten den Weg zum Parlamentsgebäude zu versperren. +++
[10:36] +++ Die Chancen für eine Annahme des Sparprogramms sind gestiegen. Aus den Reihen der regierenden Sozialisten werden möglicherweise weniger Abweichler gegen das Vorhaben von Ministerpräsident Papandreou stimmen als erwartet. +++
[10:16] +++ Mit drastischen Worten warnt der griechische Notenbankchef Provopoulos vor einem Scheitern der Abstimmung. Ein Nein der Abgeordneten wäre ein "Verbrechen - das Land würde für seinen Selbstmord stimmen", zitierte ihn die "Financial Times". +++
[10:02] +++ Christine Lagarde, designierte Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), mahnt die griechische Opposition zum Schulterschluss mit der Regierung. +++
[9:27] +++ Die mit Hochspannung erwartete Sitzung des Parlaments zur Verabschiedung des Sparprogramms hat begonnen. +++
[9:17] +++ Die Polizei riegelte die Zufahrtsstraßen zum Parlament ab. Dabei kommt es zu Zusammenstößen mit Demonstranten. +++
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