Chancen für Region in Schwellenländern
Entwicklungspolitik 50 Jahre Ministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Thema Entwicklungspolitik (v.l.): Prof. Jorge Marx Gómez (Uni Oldenburg), Staatssekretärin Gudrun Kopp), Kai Wehmeyer (Big Dutchman), Gert Stuke (Präsident IHK), Dr. Christiane Ratjen-Damerau (FDP-Bundestagsabgeordnete), Dr. Joachim Peters (IHK). BILD: Torsten von Reeken 
Oldenburg - Die Industrie- und Handelskammern (IHK) plädieren für eine „wachstumsorientierte deutsche Entwicklungspolitik“, die deutsche Mittelständler beim Schritt in neue Märkte unterstützt. Das betonte Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen IHK, bei einer Veranstaltung der Kammer zum 50-jährigen Bestehen des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ).
Den Partnerländen biete sich über diesen Weg auch ein Zugang zu Know-how und die Chance auf Einkommen und Entwicklung. Auch die Oldenburgische IHK engagiere sich seit einigen Jahren verstärkt dafür, dass die regionale Wirtschaft in Schwellen- und Entwicklungsländern Fuß fasse.
Die Feier in Oldenburg wurde maßgeblich von der entwicklungspolitischen Sprecherin der FDP-Bundestagfraktion, Christiane Ratjen-Damerau (Oldenburg), initiiert. Entwicklungspolitik heiße, „anderen Chancen eröffnen und gleichzeitig eigene Chancen nutzen“. Für das Ministerium war Staatssekretärin Gudrun Kopp zu Gast.
Der Oldenburger Professor Jorge Marx Gómez, Experte für Entwicklungspolitik, stellte Oldenburger Hochschulprojekte mit regionalen Firmen und Partnern in Schwellenländern vor. Ein Thema der Vernetzung (einschließlich studentischer Abschlussarbeiten) seien „Umweltinformationssysteme“.


