Ab 2015 norwegische Wasserkraft für Deutschland
Energie Seekabelprojekt NorGer kommt voran – Anlandung in Wesermarsch
Berlin - Die Planungen für den Bau eines gigantischen Stromkabels zwischen Norwegen und Deutschland kommen voran. Ab 2015 solle die Leitung in Moorriem (Kreis Wesermarsch) und Flekkefjord (Südnorwegen) anlanden und mit einer Kapazität von 1400 Megawatt so viel Strom übertragen wie ein Großkraftwerk produziert.
Das norwegisch-schweizerische Konsortium NorGer habe jetzt bei der Bundesnetzagentur und dem norwegischen Energieministerium eine Handelsgenehmigung beantragt, wie ein Sprecher am Mittwoch in Berlin sagte. Mit dem Antrag möchte NorGer von den Behörden eine 25-jährige Ausnahmegenehmigung von der sogenannten Erlösdeckelung. Bereits 2009 wurde in Niedersachsen das Raumordnungsverfahren beantragt, das in den nächsten Wochen bei der Regierungsvertretung Oldenburg eröffnet werden soll.
Nach Angaben von NorGer soll das Kabel zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen, indem es überschüssigen deutschen Windstrom in norwegische Wasserspeicher leite und umgekehrt norwegischen Strom aus Wasserkraft in deutsche Speicher. Das helfe auch dabei, Großhandelspreise zu senken. NorGer will 1,4 Milliarden Euro investieren.
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