Nokia kappt 17 000 Stellen in Netzsparte
München - Jede dritte Stelle fällt weg, nur fünf der 35 Standorte bleiben erhalten: Die Mitarbeiter des verlustträchtigen Netzwerkausrüsters Nokia Siemens Networks (NSN) trifft das Sanierungsprogramm hart. 2900 der 9100 Stellen sollen hierzulande wegfallen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Großteil des Abbaus ist bis Ende des Jahres geplant.
Im Rahmen eines weltweiten Einsparprogramms streicht der Konzern 17 000 der rund 70 000 Stellen. „Wir werden uns von Verlustbringern trennen“, erklärte ein Sprecher. Die gesamte Netzwerksparte sei momentan gebeutelt und müsse sich „gesundschrumpfen“. In Deutschland konzentriere sich das Joint Venture des Industriekonzerns Siemens und des Handyherstellers Nokia künftig auf fünf Standorte: Berlin, Bonn, Düsseldorf, Bruchsal und Ulm. Auch der größte Standort München wird geschlossen.
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