Bund soll sich für Industrie einsetzen
Strom Thümler trifft Oettinger
Brüssel - Die Bundesregierung soll sich auf EU-Ebene für die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver deutscher Unternehmen einsetzen. Das forderte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Björn Thümler (Berne), anlässlich eines Gespräches mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Brüssel.
Mit ihm bestehe große Einigkeit, „dass eine angemessene CO-Strompreiskompensation für energieintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb unerlässlich ist“. Es müsse eine faire Lösung her, damit die Firmen in Niedersachsen bleiben.
Thümler verwies auf das Beispiel Xstrata Zink in Nordenham. Erweiterungspläne zögen sich auch deshalb hin, weil Unsicherheit zu Strompreis, Emissionshandel sowie „abschaltbaren Lasten“ bestehe. Die ungleiche Behandlung müsse ein Ende haben. Thümler wendete sich auch an Wirtschaftsminister Rösler.
- Im Hörsaalzentrum der Universität Oldenburg reiht sich ein Infostand an den anderen: 40 Unternehmen aus dem Nordwesten – von A wie Aleo Solar AG bis T wie Trent gGmbH – zeigen auf der Firmenkontaktmesse „Career Day“ (Karriere Tag) potenziellen Mitarbeitern, was sie zu bieten haben.mehr
- Die Schuldenkrise hat die Euro-Zone in eine neue Rezession gerissen. Sie bedroht nach Einschätzung der OECD auch die eigentlich hervorragenden Konjunkturaussichten für Deutschland. Der Spar- und Reformprozess sei in den meisten Staaten gerade erst angelaufen und durch schwach wachsende oder gar sinkende Wirtschaftsleistungen geprägt, schreiben die Experten der Industriestaatenorganisation.mehr
- Griechenland steht am Abgrund. Eine stabile Regierung ist nicht in Sicht, die Euro-Partner fürchten um den mit Rettungsmilliarden erkauften Sparkurs. Einen Rauswurf der Griechen aus der gemeinsamen Währung sehen die geltenden europäischen Verträge nicht vor.mehr
- Der Facebook-Börsengang wird zum Milliardengrab für Anleger: Der Kurs ist am dritten Handelstag weiter um annähernd 9 Prozent auf 31 Dollar eingebrochen. Ein Anleger, der zum Ausgabepreis von 38 Dollar gekauft hatte, verlor somit bis zum späten Dienstag 18 Prozent seines Geldes.mehr
- Obwohl die deutschen Haushalte dank des milden Winters durchschnittlich 18 Prozent weniger Energie zum Heizen gebraucht haben, ist eine warme Wohnung 2011 teurer geworden. So seien die Heizkosten für Häuser mit Ölheizung um fünf Prozent gestiegen, ergab der am Dienstag veröffentlichte Heizspiegel 2012 von CO2online und dem Deutschen Mieterbund.mehr


