Solarförderung wird deutlich gekürzt
Berlin - Bei der umstrittenen Solarförderung gibt es weitere massive Kürzungen. Darauf verständigten sich Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium nach langen Verhandlungen.
Nach Angaben aus Regierungskreisen sind bei Freiflächenanlagen Einschnitte von 30 Prozent ab 1. April geplant. Bei Anlagen auf Hausdächern soll die Gesamtkürzung 20 Prozent betragen. Demnach könnte es für große Solarparks nur noch 13,5 Cent je Kilowattstunde Sonnenstrom geben, für Dachanlagen 19,5 Cent. Die Deckelung der Zubaumenge ist wohl nicht geplant. Die Milliardenförderung für Sonnenstrom ist von den Bürgern über den Strompreis zu zahlen.
Die Ministerien betonten auf Anfrage lediglich, es gebe eine „gemeinsame Position“. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) luden für diesen Donnerstag zu einer Pressekonferenz ein.
Die Solarwirtschaft, die bundesweit Proteste ankündigte, reagierte entsetzt. „Jetzt steht die Energiewende in Deutschland auf dem Spiel“, sagte ein Sprecher des Bundesverbands Solarwirtschaft.
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