Thümler verteidigt Bau-Verzögerung
B 212 Neu „Ortsumgehung wird fertig gestellt“ – Bebauungsplan in Neuenkoop
Hier werden momentan die Stützpfeiler für die neue Klappbrücke über die Hunte gebaut. BILD: Friederike Liebscher 
Berne - Kritik an der Resolution des Berner Gemeinderats zur B 212 neu: Hinter das Bundesverkehrsministerium stellte sich Björn Thümler, Ratsherr und CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag, in einer Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung.
Der Rat hatte im vergangenen Jahr in der Resolution die Verzögerungen beim Bau der Ortsumgehung angemahnt. Thümler hält diese Beschwerde für unangemessen und versicherte, die Straße werde fertig gestellt. „Für jede Maßnahme, die im Bau ist, finden sich Gelder“ sagte er. Der Bund habe ein neues Förderprogramm aufgelegt, in das die B 212 neu aufgenommen wurde. Doch auch in Berlin müsse darauf geachtet werden, dass die Kosten nicht aus dem Ruder liefen. Wichtig sei nun, dass der Widerstand in Delmenhorst gegen die neue Bundesstraße aufgegeben werde. Bürgermeister Franz Bittner findet die Verzögerung der Ortsumgehung bis 2018 weiterhin nicht hinnehmbar und verteidigte die Resolution. Noch weitere Themen standen auf der Tagesordnung: Die Raiffeisen-Warengenossenschaft in Neuenkoop will erweitern – die Voraussetzungen für diese Pläne wurden nun geschaffen. Ein neuer Bebauungsplan für die bisherige Grünland-Fläche wurde einstimmig beschlossen. „Es gab im Vorfeld einige Konflikte zu bewältigen“, sagte Bürgermeister Franz Bittner. Anwohner hätten sich um Belästigung durch Lärm und den Naturschutz gesorgt. „In einem Gutachten wurde für die Fläche ein Lärmkontingent festgelegt. Damit ist der Schutz der Nachbarn gewährleistet“, erklärte Bittner. Es sei eine Auflage für den Bauherren, diese Grenzwerte einzuhalten. Auch die Probleme mit der Zufahrt von der Kreisstraße sind gelöst. Zwei Einfahrten auf das Gewerbegrundstück sind geplant. Dafür muss die Ortstafel um ein paar Meter versetzt werden. Der Fußweg zum RWG-Gelände soll über den Dorfgemeinschaftsplatz führen.
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