B212 neu: Bürger planen Aktionen
Delmenhorst - Mit neuen Aktionen will die Bürgerinitiative Pro B212, die sich aus Mitgliedern der Gemeinde Lemwerder und des Stadtnordens von Delmenhorst zusammensetzt, auf die „prekäre Verkehrslage“ hinweisen, wenn die Ortschaften von Deichhausen bis Bardewisch von beiden Seiten durch fertige Bauabschnitte der B 212 neu eingekeilt würden und aus Bremen und aus der nördlichen Wesermarsch zusätzlichen Verkehr aufnehmen müssten. Die Verkehrszahlen seien mit ca. 7500 Kraftfahrzeugen pro Tag auf dem bezeichneten Straßenabschnitt, dessen geringe Breite und Führung erhebliche Gefahren heraufbeschwörten, so hoch, dass die Belastung insbesondere durch große Lkw in Spitzenzeiten teilweise unerträglich sei, so die Sprecher der BI Holger Johannesmann und Kurt Freimuth. „Dieser Verkehrsweg war und ist in keiner Weise für diese Fahrzeugfrequenz und -last ausgelegt“, so die BI-Sprecher in einer Pressemitteilung.
- „Wir sind begeistert“ fasste Holger Johannesmann, Sprecher der Bürgerinitiative Pro B 212 neu, am Montag seine Eindrücke zur Demo am Sonntag zusammen. 100 Menschen aus Berne und Lemwerder hatten sich am Dreimädelhaus in Krögerdorf getroffen, um die Politik auf die Notwendigkeit eines schnellen Lückenschlusses der Bundesstraße nach Bremen aufmerksam zu machen.mehr
- „Noch kann man die gesamte Planung stoppen!“ Für Otto Sackmann, Ratsherr und Kreistagsabgeordneter der Unabhängigen Wähler Ganderkesee (UWG), gibt es schlicht „keine Notwendigkeit“ zum Bau der B 212neu und damit auch keinen Grund für eine Delmenhorster Umgehungsstraße.mehr
- Im Hin und Her um die umstrittene B 212neu (Abschnitt Harmenhausen bis A 281/Bremen) und die nicht minder umstrittene Umgehungsstraße für Delmenhorst erwartet Uwe Kroll, Sprecher der IG B 212neu, eine entscheidende Wende.mehr


