Windpark-Monteure auf eisiger Nordsee gefangen
WINTEREINBRUCH Elf Mitarbeiter müssen auf Türmen übernachten – Hubschrauber können nicht fliegen
Elf Monteure mussten eine weitere Nacht auf drei Türmen des Windparks „Alpha Ventus“ verbringen. ARCHIVBILD: DPA 
Oldenburg/ - Nach dem Wintereinbruch in der Nacht zu Donnerstag mit zum Teil heftigen Schneefällen in ganz Niedersachsen sitzen auch elf Monteure seit Mittwoch im neuen Offshore-Windpark „Alpha Ventus“ in der Nordsee fest.
Sie müssten sich auf eine zweite Übernachtung in drei Türmen der Windräder 45 Kilometer vor Borkum einstellen, sagte eine Sprecherin des Baukonsortiums in München am Donnerstag. Die Monteure seien am Mittwoch für Arbeiten per Hubschrauber zu den Türmen geflogen worden.
Wegen der Gefahr der Vereisung der Rotorblätter könne die Maschine sie nicht abholen. Ein Übersetzen per Schiff sei wegen des hohen Wellenganges nicht möglich.
Das Übernachten sei aus Sicherheitsgründen ungefährlich und Routine, sagte „Alpha Ventus“-Gesamtprojektleiter Wilfried Hube. Ein Versorgungsschiff habe Heizlüfter, Wasserkocher und Verpflegung gebracht, die mit einer Leinenverbindung zu den Türmen transportiert worden seien.
„Derartige Fälle sind nicht angenehm, aber Sicherheit geht vor“, sagte Hube. „Vorsorglich ist auch ein Skatspiel in jedem Windrad deponiert, damit keine Langeweile aufkommt.“
- Zu einer filmreifen Verfolgungsjagd kam es am Dienstagnachmittag im Ortsteil Maadebogen von Wilhelmshaven. Grund war ein vorausgegangener Ladendiebstahl bei einem Verbrauchermarkt in der Sven-Hedin-Straße.mehr
- Werder Bremen hat den Abwehrspieler Assani Lukimya-Mulongoti von Fortuna Düsseldorf verpflichtet. Der 26-Jährige unterschrieb nach Angaben des Fußball-Bundesligisten am Mittwoch einen Vertrag bis 2015.mehr
- Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) hat den Bau einer neuen Küstenschutzmauer auf der ostfriesischen Nordseeinsel Baltrum gestartet.
„Die Sturmfluten der Jahre 2006 und 2007 haben an der alten Bauwerkssubstanz deutliche.mehr
- Ein Vater aus Osnabrück soll seinen vier Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt haben. Gegen den 34-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch Anklage erhoben, wie ein Sprecher mitteilte.
Der Mann soll das Baby Mitte Februar so stark.mehr
- Die Entlassung des Chefarztes der Bremer Frühchenstation nach der tödlichen Infektionswelle im vergangenen Jahr ist nicht rechtens. Das Arbeitsgericht erklärte am Mittwoch die Kündigung von Hans-Iko Huppertz für unwirksam.mehr


