BREMERHAVEN, 16. Februar 2010


Klimahaus erwärmt Touristen für Norden

WISSENSSCHAU Neue Bremerhavener Attraktion zieht positive Bilanz – Schon 450 000 Besucher im ersten halben Jahr


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Klimahaus-Scout Maike Grewing schaut im Klimahaus aus der überdimensionalen Nachbildung einer Getränkedose, die in einer künstlichen Graslandschaft liegt. BILD: DDP Bild vergrößern

DIE MEISTEN GÄSTE KOMMEN AUS DER ERWEITERTEN REGION. VIELE VON IHNEN SCHON ZUM ZWEITEN ODER DRITTEN MAL.

Bremerhaven - Die Betreiber des Klimahauses in Bremerhaven haben mit mehr als 450 000 Besuchern im ersten halben Jahr eine positive Bilanz gezogen und sehen den Tourismus gestärkt.

Die Analyse einer regelmäßigen Gästebefragung der Hochschule Bremerhaven ergab, dass 96 Prozent der Besucher die neue Attraktion in der Stadt als Reiseziel weiterempfehlen wollen. Die meisten Besucher kommen nach Angaben der Betreiber vom Montag aus Niedersachsen (34 Prozent), Bremen (28) und Nordrhein-Westfalen (13), um die Wissensschau zu besichtigen. Der Anteil der Besucher aus Süddeutschland liege bei rund drei Prozent.

Das Klimahaus wurde im Juni 2009 eröffnet. Es ist in Machart und Größe das erste dieser Art. Die Betreiber hatten zunächst mit rund 600 000 Besuchern pro Jahr gerechnet. Interessierte können sich in der Ausstellung auf eine Reise durch die Klimazonen entlang des 8. Längengrades begeben. Die Reise geht über mehrere Ebenen von einer Schweizer Alm, über Kamerun, Samoa, die Antarktis nach Alaska ins Wattenmeer.

Unlängst gründeten die Betreiber zudem die Deutsche Klimastiftung. Sie soll unter anderem Schulprojekte im In- und Ausland initiieren.

Der Analyse zufolge übernachten rund 50 Prozent der Mehrtagesgäste in Hotels. Nach Ansicht des Geschäftsführers des Klimahauses, Arne Dunker, belegen die Zahlen, dass über die neue Attraktion in der Stadt auch der Tourismus als Wirtschaftsfaktor gestärkt wird. Zunehmend würden auch immer mehr Menschen kommen, die sich die Schau bereits zum zweiten oder drittel Mal ansehen.

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www.klimahaus-bremerhaven.de




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