Innere Mission Bremen baut Hospiz in Jever
SOZIALES Platz für acht Sterbenskranke und Angehörige – Investition von 1,3 Mio. Euro – Eröffnung im Juni 2011
Die Partnerschaft steht: (vorne, v.links) Volker Landig (Förderverein Hospiz), Rolf Klauner und Uwe Mletzko (Innere Mission) und Jürgen Ludewig (Philipp-Orth-Stiftung) mit Vertretern der Hospiz-Initiative Wilhelmshaven-Friesland, Landrat Sven Ambrosy (Mitte) und Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt. BILD: MELANIE HANZ 
VON MELANIE HANZ,REDAKTION JEVER
Jever/Bremen - Als im vergangenen Herbst die Oldenburgische Diakonie als Trägerin des in Jever geplanten Friedel-Orth-Hospizes zurücktrat, schien es zunächst, als sei das Projekt erledigt. Doch schon wenige Tage später konnten die Initiatoren des Projekts, die jeversche Philipp-Orth-Stiftung und der Förderverein Hospiz, bereits wieder Gespräche mit einem potenziellen Träger führen. „Nun können wir grünes Licht geben: das Hospiz wird gebaut“, verkündete Jürgen Ludewig von der Philipp-Orth-Stiftung am Donnerstag in Jever.
Neue Trägerin ist die gemeinnützige Gesellschaft „mission:lebenshaus“, eine Tochter des Vereins für Innere Mission in Bremen, die Anfang des Jahres gegründet wurde, um stationäre Hospize zu errichten und zu betreiben. Parallel zu dem Hospiz in Jever errichtet die Gesellschaft ein Hospiz in Falkenburg (Landkreis Oldenburg), Ende 2011 folgt ein Hospiz in Bremen-Nord.
Bereits im Juni soll in Jever der Bau des Hospizes, das Platz für acht Sterbenskranke und ihre nahen Angehörigen bieten wird, beginnen. Die Inbetriebnahme ist für Juni 2011 geplant. Die Investitionssumme beläuft sich auf 1,3 Millionen Euro, 35 Prozent werden über Kredite finanziert.
„Die stationäre Hospizarbeit ist uns ein Herzensanliegen: Wir wollen, dass Menschen in Würde sterben können“, betonte Pastor Uwe Mletzko, Vorstandssprecher der Inneren Mission Bremen und Geschäftsführer von „mission: lebenshaus“. Finanziell beteiligt am Bau des ersten ev.-luth. Hospizes im Oldenburger Land sind u. a. auch die Oldenburgische Landeskirche, außerdem die Hospiz-Initiative Wilhelmshaven-Friesland und die Orth-Stiftung.
- Unbekannte Täter haben eine LzO-Filiale in Friesoythe-Altenoythe (Kreis Cloppenburg) überfallen. Die Täter bedrohten die Angestellten und forderten die Herausgabe von Bargeld.
Mit der Beute gelang den Unbekannten die Flucht.mehr
- An diesem Wochenende falle alle Fußballspiele der Senioren, Frauen und Junioren auf Bezirks- und Kreisebene im Bezirk Weser Ems aus. Das teilte der Vorsitzende des Bezirksspielausschusses Werner Busse (Cloppenburg) am Donnerstag mit.mehr
- Mit einem Freispruch von allen Vorwürfen ist am Mittwoch vor dem Amtsgericht ein spektakuläres Verfahren gegen eine 43 Jahre alte Frau zu Ende gegangen. Die Staatsanwaltschaft hatte ihr Vortäuschen von Straftaten in 21 Fällen vorgeworfen.mehr
- Der nach dem Tod mehrerer Frühchen im Klinikum Bremen-Mitte entlassene Chefarzt Hans-Iko H. hat am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss seine Aussage verweigert. Sein ihn begleitender Anwalt begründete dies mit dem laufenden Ermittlungsverfahren gegen seinen Mandaten und der Tatsache, dass H.mehr
- Die Universität Oldenburg bekommt vom Land Niedersachsen fast 5,3 Millionen Euro, um damit das Rechenzentrum zu sanieren. Das hat der Oldenburger FDP-Landtagsabgeordnete Klaus Rickert mitgeteilt. „Der Haushaltsausschuss des Landtages hat am Mittwoch dem Vorschlag des Wissenschaftsministeriums zugestimmt“, berichtet Rickert.mehr


