Gaspreis-Urteil: EWE zahlt nicht freiwillig
Kunden mit Sonderverträgen können klagen
Oldenburg - Das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu den Gaspreisklauseln des Oldenburger Versorgers EWE schlägt auch einen Tag nach der Verkündung hohe Wellen. Viele Kunden fragten sich am Donnerstag, ob sie auf eine Rückzahlung hoffen können, und wie sie mögliche Ansprüche geltend machen können.
„Das Urteil betrifft grundsätzlich alle Kunden, die eine entsprechende Klausel in ihren Verträgen haben“, sagte BGH-Sprecher Wolfgang Eick am Donnerstag gegenüber der NWZ . Es gelte nicht nur für Kunden, die geklagt oder Widerspruch eingelegt hätten. Betroffen sind sogenannte Sondervertragskunden. Sie machen bei EWE 85 Prozent der 700 000 Gaskunden aus.
Die EWE sei aber von sich aus nicht zu einer Zahlung verpflichtet, so Eick weiter. „Der Versorger kann freiwillig zahlen, er kann sich aber auch verklagen lassen“, so der BGH-Sprecher. In ersten Stellungnahmen zeigte sich die EWE nicht zu einer freiwilligen Rückzahlung bereit.
Der BGH hatte am Mittwoch die Gaspreiserhöhungen der EWE seit April 2007 für unwirksam erklärt. Grund ist eine Preisänderungsklausel, die Kunden mit Sonderverträgen unangemessen benachteilige.
- „Klar! Ich bin dabei.“ Keine Spur von Zweifel beim Autor dieser Zeilen, als der Vorsitzende der DLRG Bad Zwischenahn, Ralf Zimmermann, Ende vergangener Woche die Idee vorbringt, auch ein Redakteur könne doch mal Teil einer Eisrettungsübung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sein.mehr
- Das große Porträtbild im Zuschauerraum des Bremerhavener Stadttheaters zeigt einen optimistisch nach vorn blickenden jungen Mann. Doch die sorgenvollen Mienen der Ensemblemitglieder auf den Stühlen um das Bild sprechen eine andere Sprache.mehr
- Ermittlungserfolg für die Polizei: Ein 23-jähriger Vareler hat gestanden, den katholischen Kindergarten in Varel in Brand gesteckt zu haben. Der Mann befindet sich bereits in Haft. Untersuchungshaft wurde auch gegen seine 22-jährige Ehefrau angeordnet.mehr
- Cornelius Riewerts, langjähriger Chefredakteur der Oldenburgischen Volkszeitung (OV), ist in der Nacht zu Montag im Alter von 71 Jahren gestorben. Von 1984 bis 2003 leitete er die Redaktion der Heimatzeitung und erlitt kurz nach seiner Pensionierung einen Schlaganfall, der ihn in den letzten Jahren an den Rollstuhl fesselte.mehr
- Am Ende ging es um Sekunden: Die Wardenburger Feuerwehr hat am Montagnachmittag, 14.15 Uhr, eine etwa 50 Jahre alte Frau aus dem eiskalten Wasser der Hunte gerettet. Sie hatte offenbar ihren Hund retten wollen, der auf der Hunte eingebrochen war.mehr


