Missbrauch: Lehrer
aus Tossens verurteilt
Justiz Ehemaliger Pädagoge erhält ein Jahr auf Bewährung
Tossens - Zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr, deren Vollstreckung jedoch zur Bewährung ausgesetzt wurde, verurteilte das Amtsgericht jetzt einen ehemaligen Lehrer der Tossenser Zinzendorfschule. Der 36-Jährige hatte sich des sexuellen Missbrauchs einer Schutzbefohlenen schuldig gemacht.
Wie die Staatsanwaltschaft Oldenburg weiter mitteilte, erfolgte die Verurteilung per Strafbefehl. Weil der Lehrer geständig war, konnte im Strafbefehlswege und ohne Vernehmung der Schülerin in einer Hauptverhandlung entschieden werden, erläuterte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.
Dem ehemaligen Lehrer war vorgeworfen worden, mit einer Schülerin insgesamt achtmal Oral- beziehungsweise Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Zum Zeitpunkt der Vorfälle war die Schülerin 14 beziehungsweise 15 Jahre jung.
Die Vorfälle hatte die Leitung der Tossenser Zinzendorfschule, die eine staatlich anerkannte Privatschule ist, im Herbst 2009 der Polizei mitgeteilt, woraufhin die Staatsanwaltschaft Ermittlungen einleitete. Der Lehrer war zunächst vom Dienst freigestellt worden. Im Zuge der Ermittlungen wurde dann das Vertragsverhältnis mit dem Pädagogen aufgelöst.
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